Football – ein attraktiver und fordernder Sport

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Gasgeben auf dem Spielfeld. Die Sportart American Football hat es in sich. Am Sonntag besteht die Möglichkeit, bei den „Aalen Legions“ zur Probe zu trainieren.

Am Sonntag besteht die Möglichkeit, bei den „Aalen Legions“ zur Probe zu trainieren.

Aalen. Die Footballer der „Aalen Legions“ sind die jüngste Wettkampfabteilung der Aalener Sportallianz, und eine der aufstrebenden Abteilungen. Benannt haben sie sich nach der um 100 n. Chr. in Aalen stationierten römischen Legion „Ala II Flavia“. Football ist ein intensiver und attraktiver Kontaktsport, was sich nicht nur an steigenden Mitgliederzahlen, sondern auch am großen Zuschauerinteresse bei den ersten Heimspielen der Legions im Herbst vergangenen Jahres im Hirschbachstadion in Aalen, dem Ballsportzentrum der ASA, zeigte.

Initiator der Neugründung war Ende 2019 Abteilungsleiter Jan-Philipp Hammer mit einer Reihe von Mitstreitern, die damals von einem Heidenheimer Verein zur ASA wechselten. Und seitdem hat sich viel getan. Derzeit trainieren nach den Lockerungen wieder über 40 Sportler, zumeist Jugendliche, bei den erfahrenen Coaches. Hammer und sein Trainerstab haben selbst in den höchsten deutschen Ligen gespielt, und stehen daher für ein qualitativ hochwertiges und kompetentes Training. Trainiert wird zwei- bis dreimal in der Woche, teilweise nach den Positionsgruppen, sprich Defense und Offense mit den jeweiligen Positionstrainern. Aber eben auch viel Kraft und Kondition. „Football ist körperlich extrem fordernd, aber auch ein höchst taktischer Sport“, sagt Chefcoach Jan-Philipp Hammer. „Sehr emotional, aber auch kühl berechnend.“ Football erfordere ein Maximum an Teamwork, jeder hat seine Aufgabe, keiner könne ohne den anderen, ergänzt er. Spielzüge in Angriff und Abwehr werden von den Trainern genau festgelegt. „Und wichtig: jeder kann im Gegensatz zu manch anderer Mannschaftssportart mitmachen und ist wichtig, egal ob klein oder groß, ob schmächtig oder kräftig, leicht oder schwer“, betont der Abteilungsleiter. Football sei in höchstem Maße charakterbildend, „wir wollen Werte wie Respekt, Fleiß, Durchhaltevermögen vermitteln“, betont Hammer. Weil im Football-Spiel unbegrenzt ausgewechselt werden kann, kommt trotz der Beschränkung auf elf auf dem Platz stehenden Spielern im Normalfall jeder Akteur zum Einsatz.

„Entgegen der vielfach verbreiteten Meinung ist Football kein Prügelsport, keine wilde Rauferei und nicht verletzungsanfällig, im Gegenteil. Im Schulsport passieren mehr Verletzungen“, sagt er. Was Hammer und seinen Mitstreitern sehr wichtig ist, dass die Jugendlichen in einem strukturierten Training sehr gut vorbereitet auf die jeweiligen Einheiten und dann auf die Spiele.

Probetraining am Sonntag

Derzeit gibt es bei den „Aalen Legions“ ein Jugendteam U19. Ziel ist es derzeit, je ein U15 (11-15 Jahre) und möglichst ein Team U11 aufzubauen. Interessenten laden sie am kommenden Sonntag zu einem Probetraining mit attraktiven Wettbewerben und Preisen ein. „Wir werden zeigen, wie toll – und ungefährlich – dieser Sport ist“, freut sich Jan-Philipp Hammer auf möglichst viele Teilnehmer. je

Info: Probetraining am kommenden Sonntag, 27. Juni, von 14 bis 17 Uhr, für Mädchen von 11 bis 17 Jahren und Jungen von 11 bis 18 Jahren im Hirschbachstadion Aalen (Hirschbachstraße 70). Ausrüstung wird gestellt.

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