Frauenfußball: VfB Stuttgart gastiert in Ellwangen

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In die Landesliga sind die Damen des FC Ellwangen (helles Trikot) aufgestiegen.
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Die Damen des FC Ellwangen empfangen im WFV-Pokal die VfB-Frauen.

Ellwangen. Die 1. Damenmannschaft des FC Ellwangen ist nach der vergangenen Saison wieder in die Landesliga aufgestiegen. Seit über drei Wochen läuft die Vorbereitung auf die Saison unter Leitung von Trainer Wulf Saur. Unter anderem hat die Mannschaft ein Trainingslager in Kempten absolviert, mit zwei erfolgreichen Testspielen.

Doch bereits vor dem Start in die Landesliga-Saison gibt es am Sonntag, 21. August, um 11 Uhr im heimischen Waldstadion im WfV-Pokal ein echtes Highlight.

Ein überfälliges Signal

Dann tritt die neue Frauenmannschaft des VfB Stuttgart zu ihrem ersten Pflichtspiel überhaupt gegen die FC-Damen an. Der VfB startet in dieser Saison neu mit Frauen- und Mädchenfußball, „ein tolles und überfälliges Signal der Wertschätzung“, sagt Ellwangens Sportlicher Leiter Reinhold Köder. Der VfB hat dazu die Spiellizenz des VfB Obertürkheim übernommen, um nicht in der untersten Liga anfangen zu müssen. Obertürkheim war wiederum in der Relegation aus der Regionalliga abgestiegen. Jetzt betreibt man beim VfB Stuttgart zwei Damen und eine B-Juniorinnen-Mannschaft.

Auf der Stuttgarter Trainerbank sitzt seit dieser Saison Heiko Gerber, ehemaliger Bundesligaspieler beim VfB und mit diesem Deutscher Meister 2006. Zweimal lief er auch in der Nationalmannschaft für Deutschland auf. Bisher war er Co-Trainer der B-Junioren. Wulf Saur betreut die Ellwanger Damen in der vierten Saison. Die Mannschaft hat sich gegenüber letzter Saison nur geringfügig verändert, allerdings ging Torjägerin Nina Knödler zurück zu ihrem Stammverein TV Mögglingen. Drei Zugänge kommen aus der eigenen Jugend, zwei weitere sind ehemalige Ellwangerinnen, die nach dem Studium zurück kamen. „Fast alle Spielerinnen der aktiven Damen kommen aus der eigenen Jugend, sie bildet die Basis für unseren Erfolg“, sagt Köder. Und des guten Zusammenhalts, mit dem die Mannschaft nach durchwachsenem Start – und teils vielen Verletzten - in der vergangenen Saison noch die Meisterschaft mit einem Punkt Vorsprung holte. Durch die Rückkehrer habe man etwas Erfahrung dazu gewonnen, „und den Altersdurchschnitt erhöht“, schmunzelt Köder. Man wolle die Klasse halten, was aber bei bis zu 5 Absteigern in der 12er-Liga schwer werde.

Für den kommenden Sonntag hofft man beim FCE auf ein interessantes Spiel, und natürlich auf viele Zuschauer gegen den attraktiven Gegner. Zum Start in die Liga tritt man am 4. September übrigens beim VfB Stuttgart II an. ⋌Jürgen Eschenhorn

Mit Vorfreude blicken die Frauenmannschaften des FC Ellwangen auf die kommende Saison.

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