Fünf junge Athleten aus der Region im Leistungskader

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Ronja Funk aus Wasseralfingen und Jakob Schiefer wurden sogar für den Nationalkader nominiert.

Fünf Athleten der Wettkampfgruppe des DAV-Aalen wurden, wie schon im vergangenen Jahr, wieder für den baden-württembergischen Leistundkader nominiert.

Drei davon sind zusätzlich in den Nachwuchskader 2 des Nationalkaders aufgenommen worden. Auch im sportlich gesehen schwierigen Jahr 2020 konnten einige Wettkämpfe auf Landes-, Bundes- und internationaler Ebene stattfinden, hinzu kamen verschiedene Lehrgänge, die ebenfalls den Landes- und Bundestrainern eine Auswahl ermöglichten. In der Jugend A wurden Ronja Funk (16) aus Wasseralfingen sowie Jakob Schiefer (16) aus Ellwangen erstmals für den Nationalkader nominiert. Ronja Funk überzeugte 2020 durch sehr gute nationale und internationale Leistungen - mit Podestplätzen in der A-Jugend sowie in der Altersklasse Damen, für die sie 2020 schon starten durfte. Jakob Schiefer, dem die internationalen Starts durch die Pandemie mehrfach durchkreuzt wurden, konnte sich den Titel des deutschen Vizemeisters der B-Jugend sichern. Auch dessen Schwester Charlotte Schiefer (14) gelangen einige starke Auftritte, allen voran der zweite Platz im Speed-Wettkampf des Deutschen Jugendcups und ein 13. Platz im Europäischen Jugendcup (Lead). Franka Funk (14) rückt dieses Jahr vom Perspektivkader in den Landeskader Baden-Württemberg auf, ebenso wie Moritz Schiefer (12) als jüngstes Kadermitglied. Beide hatten coronabedingt wenige Wettkämpfe im vergangenen Jahr, konnten in diesen aber als Erst-, beziehungsweise Zweitplatzierte sowie durch hervorragende Trainingsleistungen überzeugen. Alle fünf nehmen regelmäßig an Trainingseinheiten des Landeskaders sowie an Lehrgängen der jeweiligen Kader teil. Die ersten Lehrgänge in diesem Jahr finden demnächst in Stuttgart (Bouldern, Landeskader) und Hilden (Speed, Nationalkader) unter strengsten Corona-Auflagen statt.

Auf nationaler und europäischer Ebene ist eine volle Wettkampfserie (Lead, Bouldern, Speed) geplant. Inwieweit diese tatsächlich stattfinden werden bleibt pandemiebedingt - ebenso wie für die Baden-Württembergische Wettkampfserie, bei der das Problem fehlender Trainingsmöglichkeiten für viele Athleten hinzukommt - noch etwas unklar.

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