Fünf Spiele in nur 18 Tagen

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Kai Häfner

Fast zwei Monate liegt das letzte Bundesligaspiel der MT Melsungen zurück. Nach der Ligapause, bedingt durch die Weltmeisterschaft, dürfen der Gmünder und sein Team an diesem Donnerstag (19 Uhr) endlich wieder ran.

Fast zwei Monate liegt das letzte Bundesligaspiel der MT Melsungen zurück. Nach der Ligapause, bedingt durch die Weltmeisterschaft, dürfen der Gmünder Kai Häfner und sein Team an diesem Donnerstag (19 Uhr) endlich wieder ran. Beim TuSEM Essen. Am Montag vor einer Woche war Trainingsauftakt in Melsungen. "Es hat riesig Spaß gemacht, die Jungs wiederzusehen. Ich habe mich richtig darauf gefreut. Auch auf die ausgiebigen Gespräche nach dem Training in der Kabine", verriet Kai Häfner anschließend. Gleich in diesem Monat kommt es knüppeldick für die Nordhessen: In 18 Tagen stehen fünf Begegnungen auf dem Programm. Weil aufgrund von Corona-Fällen in der Liga – Melsungen eingeschlossen – in der Hinrunde gleich sechs Spiele ausgefallen sind, sind Häfner und seine Jungs ganz schön ins Hintertreffen geraten.

Alles andere als rund läuft es derzeit beim Ligakonkurrenten TVB Stuttgart, wo Kais Bruder Max Häfner spielt. Bei den Stuttgartern, die sich im Herbst noch zu den Überraschungsmannschaften der Handball-Bundesliga zählen durften, ist der Wurm drin. Nach fünf Niederlagen in Folge hat sich der Punktestand von 15:7 Zählern auf 15:17 Zählern gedreht. Am Samstag setzte es eine 23:29-Niederlage gegen Schlusslicht Coburg. Max Häfner war wegen Schulterbeschwerden zum Zuschauen verdonnert. Der 24-jährige Spielmacher wurde im Match schmerzlich vermisst. Gegen die Eulen Ludwigshafen, derzeit Drittletzter in der Tabelle, am Donnerstagabend wird er aller Voraussicht nach ebenfalls noch nicht auf dem Feld stehen können. Doch auch ohne ihn müssen die Stuttgarter die Kurve bekommen, wenn sie nicht plötzlich noch in den Abstiegssog gezogen werden wollen.

Weil die Nummer eins im TVB-Gehäuse, Nationalkeeper und WM-Rückkehrer Johannes Bitter an Rückenschmerzen laboriert. stand Primoz Prost – seines Zeichens Torwarttrainer beim Oberligisten TSB Gmünd – im TVB-Kasten. Auch er konnte die Niederlage nicht verhindern.

Auch beim schweizer Fußball-Erstligisten FC St. Gallen, wo der Böbinger Profifußballtrainer Peter Zeidler das sportliche Sagen hat, hadern die Fans gerade mit ihrem Team. Mit einem 2:0-Sieg waren die "Espen" am 20. Januar durchaus erfolgreich ins Jahr 2021 gestartet und lagen in den Europa-League-Rängen. Nach zuletzt drei Niederlagen in Folge sind die Ostschweizer auf Rang 5 abgerutscht. "Wir können auch Achter werden", trägt Zeidler vor der Partie bei Servette Genf an diesem Mittwochabend Gelassenheit zur Schau. Wer ihn kennt, weiß allerdings, dass er die Chance nutzen will, um mit einem Sieg die Kehrtwende einzuläuten – um dran zu bleiben an den internationalen Rängen. Werner Röhrich

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Max Häfner
Peter Zeidler

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