Für die SG MADS geht es in den Endspurt gegen den Abstieg

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Begegnung in der Volleyball Regionalliga zwischen der SG Mads Ostalb, in blau spielend, und Bad Waldsee in weiss.
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Die Saison ist wegen der Nachholpartien verlängert worden – SG MADS möchte trotz Terminstress den Klassenerhalt sichern.

Ostalbkreis.

Wie bereits berichtet, hat der für die Regionalliga der Herren und Damen zuständige Deutsche Volleyballverband die Saison aufgrund der Vielzahl von wegen Covid-19 ausgefallenen Spiele, um zwei Wochen verlängert. Als letzter Spieltag war bisher der 26./27. März im Spielplan vorgesehen, jetzt können bis zum 10. April Partien angesetzt werden.Gleiches hat übrigens der Württembergische Volleyball-Verband für seine Ligen von der Oberliga bis hinunter zur B-Klasse gemacht.

In den Regionalligen sind beinahe alle Vereine von Nachholspielen betroffen. Bei den Herren sind einzig der TSV Ellwangen und die SG Heidelberg mit 17 absolvierten Spielen im Plan, während die SG MADS Ostalb erst 13 Partien absolviert hat, ebenso wie Abstiegskonkurrent Freiburg 2. Für beide wird die Saison damit bis zum 10. April gehen. Die MADS ist derzeit mit 10 Punkten 9. der Tabelle, Freiburg mit 9 Punkten Letzter und 10. Ebenfalls gegen den Abstieg geht es noch für den SV Fellbach 2 (10 Punkte/8.). Diese drei Teams machen die beiden regulären Absteiger unter sich aus.

„Die wegen Covid-19 abgesagten Spiele müssen nachgeholt werden, wenn sie für Auf- oder Abstieg relevant sind“, sagt die zuständige Staffelleiterin Sabine Ebert zur Situation in der Männerliga. „Da drei Mannschaften noch gegen den Abstieg spielen, werden alle nachgeholt werden müssen“, ergänzt sie.

Nach derzeitigem Stand würden zwei Mannschaften aus der Regionalliga absteigen, da mit dem USC Konstanz eine Mannschaft aus der Dritten Liga in die Regionalliga Süd absteigen würde. Der USC ist dort Tabellenletzterund kann sich nicht mehr retten.  Käme noch ein zweiter Absteiger aus der Dritten Liga dazu – wonach es derzeit aber nicht aussieht – müssten gar drei Vereine in die Oberliga absteigen.

Heimvorteil für MADS

Für die SG MADS heißt das, dass sie am kommenden Samstag beim VfL Sindelfingen antreten muss, der aufgrund der neuen Corona-Verordnung auch wieder mit seinen ungeimpften Spielern antreten kann, darunter einem ehemaligen Bundesligaspieler. Am 26. März folgt das Abstiegsduell gegen den SV Fellbach 2, bereits am folgenden Tag das Nachholspiel gegen die SG BEG United, beide in der Weilandhalle in Aalen.

Am Samstag, 2. April, geht es ebenfalls dort gegen den TSV Stuttgart 2 und dann muss noch das am vergangenen Wochenende von MADS-Seite abgesagte Spiel bei Spitzenreiter Karlsruhe absolviert werden. „Wir haben den Klassenerhalt bei allem Stress selbst in der Hand“, blickt MADS-Trainer Frieder Henne voraus – und ist weiter optimistisch. FT Freiburg 2 seinerseits muss noch gegen Sindelfingen, SSC Karlsruhe und den SV Fellbach 2 antreten.

Ellwangen ist sehr zufrieden

Dagegen kann sich der TSV Ellwangen in aller Ruhe auf sein letztes Saisonspiel zu Hause gegen Bad Waldsee (26.3.) vorbereiten und dann als derzeitiger Tabellenfünfter eine sehr gute Saison beenden. Man verlor zwar am vergangenen Wochenende – von Coronafällen geschwächt – in Heidelberg, „wir wollten aber spielen, damit das erledigt ist und kein Verlegungsstress entsteht“, sagt Trainer Martin Pfitzer. Die Ellwanger wünschen der MADS den Klassenerhalt. „Denn die Derbys sind doch ein Highlight für unseren Sport in der Region“, betont Pfitzer.

DJK muss zweimal auswärts ran

Auch die Damen der DJK Gmünd haben noch ein Nachholspiel zu absolvieren. Sie haben am 26. und 27. März nicht nur ein sportlich intensives Wochenende vor sich, sondern eines mit vielen zu absolvierenden Kilometern. Sie treten am Samstag in Freiburg, und am Sonntag in Mannheim an. Aber auch sie haben den Klassenerhalt bereits gesichert.

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