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Fußball-Trainer Alexander Zorniger und die Liebe seines Lebens 

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Alexander Zorniger spricht über die Liebe seines Lebens.
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Alexander Haag und Alessandro Gleich über ein Gipfeltreffen und die umstrittene Fußball-WM in Katar.

Zweiter gegen Erster, dazu noch ein Lokalderby: Mit dem FC Normannia Gmünd und dem TSV Essingen treffen am Samstag die beiden Topfavoriten der Verbandsliga aufeinander. Das Spitzenspiel steigt in Schwäbisch Gmünd. Die Frage ist: auf welchem Platz? Nach aktuellem Stand soll die Partie auf dem Rasenplatz im Schwerzer ausgetragen werden. Ein kleines Aber gibt es aber: „Abhängig aber von der Entscheidung ist, wie viel Regen bis Freitag fällt, daher sollte im Vorfeld auf beide Möglichkeiten hingewiesen werden“, sagt FCN-Pressewart Claus-Jörg Krischke. Heißt: Auch eine Verlegung auf den nebenliegenden Kunstrasen ist möglich.

Was bereits feststeht: dass das Spitzenspiel beim FC Normannia Gmünd früher angepfiffen wird. Und zwar um 14 Uhr statt wie ursprünglich geplant um 14.30 Uhr. Geöffnet sind die Kassenhäuschen in der Goethestraße beim Hallenbad und in der Katharinenstraße bei der Großsporthalle. „Zusätzlich wird am Eingang Katharinestraße eine weitere Kasse für Dauerkartenbesitzer und Inhaber von Freikarten geöffnet“, sagt Claus-Jörg Krischke.

Beim FC Normannia Gmünd begann einst die Trainerkarriere von Alexander Zorniger. Über die SG Sonnenhof Großaspach, RB Leipzig, VfB Stuttgart, Bröndby IF und Apollon Limassol kam der 55-jährige Fußballlehrer nun zu Greuther Fürth. Dort schwärmen sie in den höchsten Tönen über den Gmünder, der die Fürther innerhalb von vier Spieltagen vom letzten auf den zehnten Tabellenplatz geführt hat. Klar, dass er gefragt ist - auch wegen seiner markanten Sprüche. Nun äußerte sich Zorniger im Fernsehen zur umstrittenen WM in Katar. Ob er die Spiele schaue, wurde er gefragt. „Aber hundertprozentig. Ich bin schon immer ein Fußballer, das ist die Liebe meines Lebens. Das ist mein Sport.“ Und was traut er den Deutschen bei der WM zu? „Seit ich Fußball schaue, traue ich der deutschen Mannschaft immer zu, dass sie Weltmeister werden kann.“ Die brauche zwar noch ein, zwei Turniere, „dann hat sie Toplevel. Aber sie ist trotzdem in der Lage, dass sie ganz weit kommt.“

Groß war die Erleichterung beim VfR Aalen nach dem wichtigen 2:1-Sieg gegen den FSV Frankfurt. Auch der verletzte Angreifer Jonas Arcalean (Muskelfaserriss) war begeistert von seinen Kollegen auf dem Platz. „Wir haben verdient gewonnen“, sagt der Stürmer. „Wir haben viel Dominanz gezeigt, gutes Zweikampfverhalten und extreme Aggressivität. Von außen war es das beste Spiel, das wir in dieser Saison gezeigt haben.“ Ebenso gab Arcalean eine Aussicht, wann er wieder ins Trainingsgeschehen eingreifen kann. „Bisher läuft die Reha sehr gut. Wenn alles nach Plan läuft, kann ich diesen Mittwoch normal einsteigen, wenn ich keine Schmerzen habe.“

Nicht nur Jonas Arcalean überzeugte der Auftritt des VfR Aalen. Auch Frankfurts Gäste-Trainer Tim Görner zollte der Aalener Leistung seinen Respekt. „Herzlichen Glückwunsch. Man sieht mit der Art und Weise von heute, dass der VfR Aalen - sportlich zumindest - lebt. Alles andere kann ich schlecht beurteilen.“ Zudem habe der VfR Aalen für Görner wenig mit dem aktuellen Tabellenplatz zu tun, auf dem die Aalener sich derzeit befinden. Denn auch nach dem Sieg gegen Frankfurt weilt der VfR immer noch auf dem vorletzten Tabellenplatz - befindet sich jedoch auf Tuchfühlung mit den anderen Mannschaften im Keller.

Zurück zum FC Normannia Gmünd: Und nicht auf, sondern neben den Platz. Die Truppe von Trainer Zlatko Blaskic gönnte sich einen Teamabend in einer anderen Sportart: beim Handballspiel des TVB 1898 Stuttgart gegen den SC Magdeburg. „Let's go, Max“, postete der FCN auf Instagram und meinte den Gmünder Max Häfner, der das TVB-Trikot trägt. Gebracht hat's wenig, Magdeburg siegte 32:28.

Alexander Haag
Alessandro Gleich

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