Fußballspiele dürfen verlegt werden

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Der WFV gestattet seinen Vereinen, wegen der Corona-Situation nicht zu spielen. Jugend hat ab sofort Pause.

Stuttgart. Wer nicht will, muss nicht. Auf diesen Nenner verständigten sich der Verbands-Spielausschuss des Württembergischen Fußballverbands (WFV) gemeinsam mit den Bezirksvorsitzenden und den Bezirksspielleitern in der Frage, ob angesichts der aktuellen Corona-Situation die Fußballspiele abgesagt werden sollen oder nicht. Tenor: Der Spielbetrieb im WFV soll weiterhin ermöglicht werden, solange dies gesetzlich erlaubt ist.

Flexibilität für Mannschaften, die nicht spielen wollen

Nach einer kontroversen, aber konstruktiven Debatte, bei der die Bezirksvertreter die jeweilige Situation in ihren Bezirken einbrachten, verständigte man sich darauf, den Spielbetrieb bei den Aktiven im wfv grundsätzlich fortzusetzen. Jedoch werden Spielverlegungen im Einzelfall gestattet, sofern sich beide Mannschaften einig sind und dies beantragen. Zudem sollen bei Nichtantritt in der Alarmstufe im Regelfall keine Geldstrafen durch die Sportgerichte verhängt werden. Die Regelung, wonach bei dreimaligem Nichtantritt eine Mannschaft aus der Wertung genommen wird, soll – soweit dem der Verbandsvorstand zustimmt – in der kommenden Woche rückwirkend für die Dauer der Alarmstufe ausgesetzt werden. Der Verbandsspielausschuss wird den entsprechenden Antrag stellen.

Spielbetrieb der Jugend pausiert

In der Jugend sind fast alle für dieses Jahr geplanten Spiele bereits absolviert. Lediglich in der Landes- und Verbandsstaffel sind noch Spiele angesetzt, die jedoch nicht mehr ausgetragen werden. Darauf verständigte sich der Verbands-Jugendausschuss mit dem Verbands-Spielausschuss. Gründe für diese Entscheidung sind die in diesen überbezirklichen Staffeln längeren Auswärtsfahrten – üblicherweise in Fahrgemeinschaften – sowie die hohen Inzidenzen bei den Jugendlichen, die zumeist noch keinen Impfschutz genießen und erst sehr viel später die Möglichkeit hatten, einen solchen zu erlangen.

Ein Trainingsbetrieb ist unter Berücksichtigung der gesetzlichen Rahmenbedingungen selbstverständlich weiterhin möglich.

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