Gebeutelte Ellwanger reisen zum Tabellenführer

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Der TSV Ellwangen muss sich beim Tabellenführer TG Schwenningen beweisen.

Der TSV 1846 Ellwangen muss sich am Sonntag (14 Uhr) beim Spitzenreiter TG Schwenningen messen.

Ellwangen

Die Regionalliga-Volleyballer des TSV 1846 Ellwangen sind die Tie-Break-Könige der Liga. Bereits dreimal verloren die Virngrundrecken im Entscheidungssatz. Für diesen hat es am vergangenen Wochenende gegen den Tabellenletzten VfB Ulm nicht gereicht. Die Partie wurde mit 1:3 verloren. Mit der TG Schwenningen wartet die denkbar schwerste Aufgabe auf die Ellwanger.

Ellwanger Sieglosserie

Vier Spiele in Folge konnten die Virngrundrecken nicht mehr gewinnen. Mit einer 1:3-Niederlage im Gepäck und vier sieglosen Spielen in Folge versucht das Team um TSV-Trainer Martin Pfitzer das Ruder herumzureißen. Ein Sieg gegen den VfB Ulm hätte die Situation als eine völlig andere dastehen lassen. Abgesetzt von den Abstiegsrängen inmitten der Tabelle fühle man sich im Ellwanger Lager deutlich wohler.

Die Realität ist jedoch der achte Tabellenplatz, der gerade noch zum Klassenerhalt reichen würde. Der Konjunktiv schwingt zwischen den Zeilen mit. Dieser hilft dem TSV Ellwangen jedoch nicht Punkte gegen direkte Konkurrenten einzufahren. Aus dem Rhythmus scheinen die einst so stabilen Virngrundrecken. Schwer wird es diesen in den nächsten Partien zu finden. Fraglich ist ob Linus Liss und Luke Schweizer wieder zum Kader der Ellwanger hinzustoßen werden. Gesundheitlich angeschlagen verpassten diese die Begegnung in Ulm. Die Durchschlagskraft von Liss und Schweizer wurde im Spiel gegen Tabellenschlusslicht VfB Ulm schmerzlich vermisst.

Schwere Aufgaben vor der Brust

Mit der TG Schwenningen und der TG Bad Waldsee wartet die Tabellenspitze. Schwenningen (1) und Bad Waldsee (2) grüßen mit jeweils 14 Punkten aus sechs Begegnungen von der Tabellenspitze.

Die kommenden zwei Wochen werden ein Charaktertest für das junge Ellwanger Team. Nicht das man in Ellwangen Punkte erwarten würde. Vielmehr ist es wichtig eine couragierte Leistung ohne Kompromisse in Angriff und Feldabwehr abzuliefern. Dann ist ein Überraschungserfolg für den TSV in der Region Schwarzwald-Baar-Heuberg möglich. Aber auch nur dann.

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