Gebrauchter Mittwochabend für Essingen

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Essingen (schwarz) vs Tübingen

Der TSV Essingen muss sich im Heimspiel gegen die TSG Tübingen mit 1:3 geschlagen geben. 

Essingen.

 An diesem Mittwochabend hat es den Fußball-Verbandsligisten TSV Essingen kalt erwischt. TSV-Trainer Simon Köpf sagte noch im Vorfeld des Heimspiels gegen die TSG Tübingen, dass die Spiele der TSG immer ein gewisses Spektakel böten. Für den TSV war es letztlich kein Spektakel, eher ein großes Schlamassel – mit 1:3 unterlag die Köpf-Elf nach einer vor allem in der ersten Hälfte schlechten Leistung.

Einen ersten Warnschuss setzte Niklas Weißenberger ab, das Leder flog jedoch weit über das Tübinger Gehäuse (1. Minute). Aber die Gäste versteckten sich nicht. Pirmin Glück verzog aus rund 16 Metern (7.). Nur drei Minuten später wurde es brenzliger für die TSV-Hintermannschaft. Die Essinger klärten den Ball nur unzureichend, sodass Tim Steinhilber an den Ball gelangte. Sein Versuch strich knapp über das Tor (10.). Wieder nur drei Minuten später probierte es Luca Alfonzo, diesmal bekam Essingens Schlussmann Alexander Michalik soeben noch die Fingerspitzen an den Ball (13.). Köpfs Anspruch war und ist es, dass seine Mannschaft sich wieder zu einer Heimmacht entwickelt, was er da aber in den ersten Minuten der Partie präsentiert wurde, war meilenweit entfernt von diesem Vorhaben. So kam es fast schon, wie es musste: Tübingen erarbeitete sich die Führung schließlich. Nach einem Ballverlust im Mittelfeld stürmten die Tübinger nach vorne. Tim-Ulrich Ruth konnte im Strafraum nur noch foulen. Den fälligen Strafstoß verwandelte Alfonzo zum verdienten 1:0 für die Gäste (22.). Dann passierte eine gewisse Zeit nicht viel. Plötzlich wurde es wieder hektisch im Strafraum des TSV. Letztlich war es diesmal Erman Kilic, der foulte, der Unparteiische zeigte erneut auf den Punkt. Wieder Alfonzo stellte auf 2:0 (38.). Köpf reichte es, er wechselte noch vor der Pause, brachte für Lukas Rösch und Atmir Krasniqi Niklas Groiß und Johannes Eckl in die Partie (40.). In der Halbzeit dann blieb auch Kilic in der Kabine, für ihn kam Yamoussa Camara. Köpf stellte auf Dreierkette um.

Zunächst sah es so aus, als würden die Wechsel und die taktische Umstellung Früchte tragen. Patrick Auracher fasste sich ein Herz, stürmte nach vorne und bediente Weißenberger. Der TSG-Schlussmann parierte, gegen den Abstauber von Groiß dann war er aber machtlos – 1:2 (50.). Zwei Minuten dann war der zweite Joker am Ball nach einem Freistoß von Yusuf-Serdar Coban. Doch Tübingens Schlussmann parierte diesmal sicher. Doch schnell deutete sich an, dass hier keine Trendwende eingeläutet worden ist. Wieder ging es schnell nach einem Ballverlust im Mittelfeld. Beim Schuss von Alfonzo bekam Michalik soeben noch die Fäuste hoch, den anschließenden Kopfball setzet Steinhilber an die Latte (54.). Es gab immer wieder Leerlaufphasen. Dann aber bediente Eckl Ruth, dessen Schuss aus rund 16 Metern flog knapp drüber. Den Ausgleich aber wollten die Essinger dennoch. Nach einer Flanke von Bastian Joas köpfte Camara knapp drüber (80.). Durch das Drängen ergaben sich aber auch Lücken. Steinhilber lief alleine auf Michalik zu, letzterer aber blieb per starker Fußabwehr Sieger (83.). Diesem Warnschuss zum Trotz entschieden die Tübinger schließlich doch noch die Partie frühzeitig. Nach einer Flanke stand Tom Abele goldrichtig und nickte zum 3:1 dein (86.).

TSV: Michalik – Ruth, Auracher, Biebl, Kilic (46. Camara) – Nierichlo – Melo, Krasniqi (40. Eckl), Coban (75. Joas), Weißenberger – Rösch (40. Groiß)

Tore: 0:1, 0:2 beide Alfonzo (22. FE, 38. FE), 1:2 Groiß (50.), 1:3 Abele (86.)

Essingen (schwarz) vs Tübingen
Essingen (schwarz) vs Tübingen
Essingen (schwarz) vs Tübingen

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