Gelingt der erste Dreier gegen die TSG?

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Vollen Einsatz müssen die Männer des FC Normannia gegen Hofherrnweiler zeigen.
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An diesem Samstag ist der 1. FC Normannia Gmünd zu Gast bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach. In bislang drei Spielen konnte die Normannia noch keinen Sieg feiern.

Aalen-Hofherrnweiler

Fußball-Fans auf der Ostalb können sich freuen: An diesem Samstag steht in der Verbandsliga das Ostalb-Derby zwischen der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach und dem 1. FC Normannia Gmünd an. Anpfiff ist um 15.30 Uhr.

Sieben Pflichtspiele haben beide Teams bislang in diesem Jahr bestritten – und unterschiedlicher könnte die Ausgangslage vor diesem Derby gar nicht sein. Die TSG Hofherrnweiler wartet nun schon seit sechs Partien auf einen Dreier, zuletzt gab es sogar drei Niederlagen in Serie. Ganz anders sieht es dagegen bei der Normannia aus. In den vergangenen drei Spielen holte die Mannschaft von Trainer Zlatko Blaskic sieben Punkte. Das ist ein Punkt mehr, als die TSG bislang im gesamten Jahr 2022 sammelte. Weshalb es gerade nicht sonderlich rund läuft bei der TSG, erklärt Trainer Patrick Faber: „Wir mussten viele Leistungsträger immer wieder ersetzen und konnten in diesen sechs Partien eigentlich nie mit derselben Mannschaft und Formation spielen. Immer sind Spieler ausgefallen: Sei es durch Verletzungen, Corona oder Rotsperren. So etwas kann man vielleicht mal für zwei, drei Spiele kompensieren, aber nicht für sechs.“ Faber betont, dass man nur mit harter und ehrlicher Arbeit wieder aus dieser negativen Spirale herauskommen kann. „Wir müssen wieder mehr Engagement und vor allem mehr Spieler mit ins Training bringen. Auch das war ein Problem in den vergangenen Wochen, da wir einfach nicht genügend Spieler hatten“, erklärte Patrick Faber. Auf das anstehende Derby gegen den 1. FC Normannia Gmünd freut sich Patrick Faber schon: „Derbys sind einfach ganz besondere Spiele. Das hat nochmals einen ganz anderen Fokus als ein „normales“ Spiel. Dazu kommen auch mehr Fans. Wir alle sind schon sehr motiviert.“ Faber erwartet eine starke Normannia, die aktuell nur schwer zu schlagen ist. „Wir haben aber in der Vergangenheit gezeigt, dass wir gegen Gmünd bestehen können. Mit Alexander Aschauer haben die Normannen aber einen absoluten Top-Stürmer vorne drin. Allgemein ist die Mannschaft sehr ausgeglichen.“

Wie ein Großteil der Mannschaften in der Verbandsliga, hatte der 1. FC Normannia Gmünd aufgrund des Wintereinbruchs am vergangenen Wochenende spielfrei. Trainer Zlatko Blaskic hätte gerne gespielt, hatte aber auch Verständnis, dass die Begegnung abgesagt wurde: „Wir mussten das so hinnehmen, da auf dem Platz in Rutesheim viel Schnee lag. Es ist zwar bitter, aber im Nachhinein war es definitiv die richtige Entscheidung.“

TSG: Gefährlich bei Standards

Nun gehen sowohl die TSG, als auch die Normannia ausgeruht in dieses Derby. „Wir müssen die Konstanz beibehalten, die wir in der Rückrunde ohne Zweifel haben und in Hofherrnweiler alles in die Waagschale werfen. Die TSG ist über Standards sehr gefährlich, da müssen wir aufpassen. Vorne können wir immer Tore schießen“, berichtete Zlatko Blaskic. Eines ist jetzt schon sicher, erstmal abwarten und schauen, möchte die Normannia am Samstag nicht. „Wir wollen agieren und nicht reagieren“, so die Marschroute von Zlatko Blaskic.

In der Verbandsliga gab es bislang drei Duelle zwischen beiden Mannschaften und die TSG ist noch unbesiegt: zwei Siege und ein Unentschieden. Im Hinspiel feierte die Faber-Truppe einen 3:1-Auswärtserfolg.

Vorne können wir immer Tore schießen.“

Zlatko Blaskic, Trainer Normannia Gmünd

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