Gelingt im Heimspiel die Wende?

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Foto: Jan-Philipp Strobel

Nach vier Niederlagen aus den ersten vier Spielen: Die SF Dorfmerkingen wollen am Mittwoch gegen den TSV Ilshofen endlich punkten. Personelle Lage weiter angespannt.

Dorfmerkingen.

Viel Aufbauarbeit wird notwendig sein, um die arg gebeutelten Spieler der Sportfreunde Dorfmerkingen nach der herben 1:6-Niederlage beim Topfavoriten Freiberg wieder aufzurichten. Doch die Zeit drängt. Bereits an diesem Mittwoch geht's für die Härtsfelder in der heimischen Röser-Arena weiter. Gegner ist dann der TSV Ilshofen. Anpfiff: 18 Uhr.

Es war ein Saisonstart, wie ihn sich in Dorfmerkingen niemand gewünscht hat. Nach vier Partien stehen die Sportfreunde mit null Punkten auf dem letzten Tabellenplatz der Oberliga. Trainer Helmut Dietterle richtet den Blick aber nach vorne: „Wir brauchen Stabilität in der Defensive, und gleichzeitig sehnen wir uns nach einer konstanten personellen Situation.“ Jetzt gelte es aber nicht zu jammern, sondern die derzeitigen Fakten im Dorfmerkinger Lager entsprechend anzunehmen. „Nach wie vor gilt es, drei Spieler zu ersetzen, die in Quarantäne sind. Hinzu kommen die Urlauber Janik und Weiß. Zu allem Übel haben sich nun auch noch Schiele und Renner in Freiberg verletzt, deren Einsatz am Mittwochabend gegen den TSV Ilshofen auch gefährdet ist. Michael Schindele befindet sich außerdem im Aufbautraining. Klar ist: Torjäger Daniel Nietzer wird wieder in der Anfangsformation spielen.

Die Gäste aus Ilshofen reisen mit dem Selbstvertrauen nach Dorfmerkingen, aus den letzten beiden Spielen vier Punkte erreicht zu haben. Vor allem der Sieg gegen 1. FC Pforzheim ließ aufhorchen. Diese kleine Serie will der TSV Ilshofen in Dorfmerkingen ausbauen. Das Team aus Hohenlohe verfügt über erfahrene Akteure in der Abwehr, und im Mittelfeld bauen sie auf die spielerische Qualität von Lienert und Aygün. Ein großes Augenmerk muss die Dorfmerkinger Abwehr auf Torjäger Kurz richten, der bisher schon vier Treffer auf dem Konto zu verbuchen hat.

Eine weitere Niederlage gilt es in Dorfmerkingen zu verhindern, um den Abstand zum Mittelfeld der Tabelle nicht zu deutlich werden zu lassen. Bei den Dorfmerkingern sind sich alle einig: Es ist eine äußerst schwierige Phase, die der Oberligist im Augenblick durchzustehen hat. Doch auf dem Härtsfeld hat man schon öfter bewiesen, dass man sich nicht so schnell unterkriegen lässt. Und: Trainer Helmut Dietterle bringt so viel Erfahrung mit, dass er genau weiß, was in solchen Momenten zu tun ist. Deshalb ist die Zuversicht groß, dass der Bock an diesem Mittwoch endlich umgestoßen werden kann.

Mit der Unterstützung der Fans will man die Lage annehmen und alles unternehmen, um etwas Zählbares gegen Ilshofen zu erreichen und damit die Wende herbeizuführen.

Wir brauchen Stabilität in der Defensive.“

Helmut Dietterle, Trainer der SF Dorfmerkingen

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