Generalprobe bei den „Löwen“

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Eng am Mann: Die Defensive des VfR Aalen (schwarz-weiß) mit Kristjan Arh Cesen (2. von links) und Eduard Heckmann (hinter dem Dorfmerkinger Fabian Weiß) soll auch am Sonntag bei 1860 München wieder kompakt stehen und wenig zulassen.
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Trainer Uwe Wolf will am Sonntag im Testspiel bei 1860 München größtenteils die Elf sehen, die auch im Pokalspiel in beim Göppinger SV auf dem Platz steht. Kienle und Arcalean fallen noch aus.

Aalen / München.

Am Sonntag gilt's: Der VfR Aalen will im Testspiel beim Drittligisten 1860 München den Ernstfall proben. Anpfiff auf dem Trainingsgelände: 11 Uhr.

Für Trainer Uwe Wolf sind die „Sechziger“ ein „Herzensverein“, wie er selbst sagt. Er war dort selbst aktiv, und es seien viele Freundschaften entstanden. Diese zu pflegen sei aber nicht der Grund, weshalb der VfR Aalen nach München reist. Im Gegenteil. Für den Regionalligisten geht es am Sonntag darum, den aktuellen Stand zu erkennen. Gegen den FC Nöttingen (0:3) und die SF Dorfmerkingen (2:1) hat Wolf noch vieles probiert. „In München werden wir nicht mehr groß durchmischen, da wird mindestens 60 Minuten lang die Mannschaft spielen, die auch am 23. Juli im WFV-Pokalspiel in Göppingen auflaufen soll“, sagt der Trainer.

Wobei nach wie vor nicht alle Profis einsatzbereit sind. Torjäger Steffen Kienle und Neuzugang Jonas Arcalean fallen weiter verletzungsbedingt aus. Ebenso nicht mit dabei: Ersatzkeeper Tom Österle (U19-Einsatz) und Holger Bux (Abifeier). Wolf hofft, dass bis Sonntag endlich die Spielgenehmigung von Neuzugang Benjamin Kindsvater ins Haus flattert. „Er wird ein wichtiger Spieler in der Offensive für uns sein. Und ich möchte ihn vor dem Pokalspiel einmal in einem Spiel sehen.“ Gerade weil Kienle und Arcalean noch nicht zur Verfügung stehen, wäre der 28-Jährige mit seiner Erfahrung umso wichtiger.

Nachdem sich die Aalener in Dorfmerkingen vorrangig auf die Defensivarbeit konzentriert haben, kündigt Wolf in München eine angriffslustigere Spielweise an. „Wir wollen nicht mehr so tief stehen.“ Das sei auch deshalb möglich, weil „die Beine am Sonntag nicht mehr ganz so schwer sein werden“. Heißt: Vor der Generalprobe schraubt er die Trainingsintensität einen Tick runter. Nicht verändern will Wolf die Abwehrformation, „ich gehe davon aus, dass wir wieder mit einer Dreierkette spielen“.

Offen ist weiterhin, wen der Trainer zur Nummer eins bestimmt. Bei 1860 München kommen beide Keeper zum Einsatz. Daniel Bernhardt spielt die ersten 45 Minuten, Matthias Layer die zweiten.

Wir wollen nicht so tief stehen.“

Uwe Wolf, Trainer des VfR Aalen

Probespieler Garbi und Steckbauer erneut im Kader

Kandidaten. Der VfR Aalen hat am Sonntag zwei mögliche Neuzugänge im Kader: Koray Garbi und David Steckbauer sitzen bei 1860 München auf der Bank.

David Steckbauer spielte zuletzt für den Oberligisten Schifferstadt. Der 28-Jährige kann auf den offensiven Außenbahnen und im Sturmzentrum spielen.

Koray Garbi stammt aus Aalen und spielte zuletzt für Ofspor in der Türkei. Der 23-Jährige ist ein zentraler Mittelfeldspieler und derzeit vereinslos. alex

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