Generalprobe gelungen: TSB bezwingt Steinheim klar

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Der neue TSB-Kapitän Nicola Rascher erzielte im Testspiel fünf Treffer.

Der TSB Gmünd tankte am Dienstagabend nochmals kräftig Selbstvertrauen für das Oberliga-Auftaktspiel in Großsachsen. Im letzten Testspiel vor Saisonbeginn wurde der Verbandsligist TV Steinheim/Albuch deutlich mit 41:25 (20:13) bezwungen.

Schwäbisch Gmünd. „Alles in allem war es ein guter Schritt nach vorne, wir haben uns weiter stabilisiert“, resümierte TSB-Trainer Volker Haiser zufrieden. Allerdings verlief die Generalprobe für den ersten Oberliga-Spieltag anfangs nicht derart glanzvoll, wie es das Endresultat aussagt. Die Hausherren lagen zwar schon nach neun Minuten mit 8:2 in Führung, konnten diese aber zunächst weiter ausbauen. Steinheim, in der vergangenen Saison Vizemeister der Verbandsliga, hielt körperlich gut dagegen und forderte den TSB mit hohem Tempo. In dieser Phase wurden einige Schwachstellen in der Abwehr des Oberligisten offenbart. „Bis wir die richtige Abstimmung gefunden haben, hat es ein bisschen gedauert“, sagt Haiser. Sein besonderes Augenmerk lag darauf, Kapitän Nicola Rascher nach seiner dreiwöchigen Urlaubspause wieder ins Spiel einzubinden. Fünf Tore gingen letztlich auf das Konto des 24-Jährigen.

 

Zur Pause führten die Gmünder dann schon standesgemäß mit 20:13, ehe bei den Gästen schleichend die Kräfte nachließen. „Die Jungs sollten sich nicht auf dem Vorsprung ausruhen, sondern einfach weitermachen“, so lautete Haisers Ansage, die offenbar Gehör fand. Über 28:15 (39.) zog der TSB bis auf 37:21 (55.) davon. Mit Louis Waldraff, Dominic Boland, Vincent Pick und Tormann Frederik Füchtner bekamen auch einige Spieler aus dem Perspektivteam ihre Spielanteile. Die nachlassende Konzentration der Jets nutzte Steinheim, um den Abstand bis zum 41:25-Endstand noch einmal geringfügig zu verringern.

 

Mit einem ähnlich besetzten Kader wird der TSB am Samstag (20 Uhr / Sachsenhalle) zum Saisonauftakt beim TV Germania Großsachsen reisen. Ein Einsatz von Neuzugang Andreas Maier, der sich mit einer Schulterverletzung herumplagt, scheint unwahrscheinlich. Dafür wird Jan Spindler aus dem Urlaub zurückerwartet. „Im Angriff sind wir mit dieser zusätzlichen Option gut aufgestellt, doch in der Abwehr müssen wir uns tatsächlich noch weiter steigern“, blickt Volker Haiser der schwierigen Auswärtspartie entgegen: „Wir sind zu Gast bei einem Drittliga-Absteiger. Da brauchen wir nicht lange nachzudenken, wo denn die Favoritenrolle liegt.“

 

TSB: Daniel Mühleisen, Frederik Füchtner – Eric Zimmermann (9), Tom Abt (8), Jonas Waldenmaier (5), Nicola Rascher (5/1), Wolfgang Bächle (4), Moritz Werner (4), Dominic Boland (2), Vincent Pick (1), Stephan Mühleisen (1), Philipp Schwenk (1), Jonas Schwenk, Louis Waldraff

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