Gesund und sogar auch schnell auf dem Weg

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Start der 6er-Schleife, exklusiv für 242 der Lauf-geht's!-Teilnehmer bei den Essinger Panoramaläufen.

Teilnehmer wie Trainer sprechen von einer gelungenen ersten Meilensteinkontrolle bei der achten Auflage der Essinger Panoramaläufe.

Diesmal war das Trikot-Meer schwarz. SDZ-Marketingleiter Wolfgang Grandjean, der in diesem Jahr das Warm-up für die Lauf-geht's!-Teilnehmer vor der Essinger Schönbrunnenhalle übernommen hatte, befand: "Es ist einfach eine große Freude, diesen schwarzen Block zu sehen."

Einige wenige aus der Gruppe der Lauf-Fortgeschrittenen starteten über die 23 Kilometer, einige mehr über die 11,5 Kilometer, und die große Mehrzahl nutzte die 6er-Schleife als sogenannte "erste Meilensteinkontrolle" für Lauf-geht's!-Teilnehmer auf dem sechsmonatigen Weg zum Einstein-Halbmarathon in Ulm. Veranstalter LAC Essingen hatte eigens für Lauf geht's! eine zweite 6er-Schleife gestartet.

242 Teilnehmer liefen hier am Ende über die Ziellinie. Darunter auch jene aus der in diesem Jahr neu aufgenommenen Gruppe der Power-Walker. Wie Barbara Dreschner aus Schwäbisch Gmünd. Sie hat im Lauftreff Gmünd den Umstieg vom Nordic Walking vollzogen. Und es sei "sehr gut gelaufen" in Essingen. Die anfänglichen Schienbeinschmerzen habe sie rausgelaufen. Und sie habe gesehen: "Ich darf mir den Halbmarathon in Ulm zutrauen." Sie zeigte sich mit ihren Trainern genauso zufrieden wie Stefan Schäffauer, Power-Walker im Lauftreff Westhausen. "Blutiger Anfänger" sei er gewesen, habe davor noch nie Laufsport betrieben, sagte der Aalener. Er hatte sich nur vorgenommen anzukommen, ohne Zeitvorgabe. Hat geklappt. Sein prinzipielles Ziel laute Halbmarathon. "Den Start halte ich mir aber noch offen", sagte Schäffauer. Er lobte die gute Betreuung, auch während des Laufs. "Ich bin mit den Trainern sehr zufrieden. Sie sind sehr engagiert und umsichtig. Und sie versuchen, allen mit ihren unterschiedlichen Leistungsniveaus gerecht zu werden."

Das gilt lauftreff-übergreifend. "Wir lassen jeden sein eigenes Tempo laufen", sagte etwa Markus Angstenberger vom Lauftreff Hüttlingen, der den Teilnehmern auch im Essinger 11,5-Kilometer-Lauf Trainer zur Seite stellte. "In Tempogruppen, die sich im Training herauskristallisiert haben", erläuterte Maria Briel-Deis. Und Trainerkollegin Nicole Holl resümierte: "Das Wichtigste ist, dass alle gesund ins Ziel kommen."

Die Schnellsten

Ich war blutiger Anfänger.

Stefan Schäffauer Power-Walker

Und schnell waren sie auch. Am schnellsten waren bei den Männern die Lauf-geht's!-Teilnehmer der Zeiss-Gruppe. Die Plätze eins bis drei gingen an Achim Stöckle (33:16 Minuten), Michael Breuer (34:47) und Martin Nalbach (36:18). "Wir waren gut vorbereitet", meinte Stöckle. Bei den Frauen kam Jutta Gernhardt (Lauftreff Aalen) nach 37:20 ins Ziel. Die Ebnaterin: "Das hätte ich nicht erwartet." So äußerte sich auch die zweitplatzierte Yvonne Gloning vom Lauftreff Westhausen. Die Stödtlenerin brauchte 37:54 Minuten.

Vorbild Bühler

Josef Bühler, AOK-Geschäftsführer, bewies sich auch in diesem Jahr wieder als Vorbild mit seinem Start über die 11,5 Kilometer. Nicht nur wegen der bloßen Teilnahme, sondern auch der Einstellung wegen, die ganz dem gesundheitlichen Aspekt der gemeinsamen Aktion von Schwäbische Post, Gmünder Tagespost und AOK Ostwürttemberg entspricht: "Die Zeit ist nebensächlich", so Bühler. Mit mehr als 500 Teilnehmern ist Lauf geht's! auch in seiner fünften Saison ein Erfolg.

Und immer noch sehen die Beteiligten Verbesserungspotenzial. AOK-Eventmanager Jens Manz: "Es ist erstrebenswert, noch mehr Lauf-geht's!-Teilnehmer für die hiesigen Volksläufe zu motivieren."

Markus Brenner

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