Gmünds Profisportler helfen wieder mit 13 000 Euro

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Profisportler aus Gmünd spenden 13000 Euro.
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Von dem Geld sollen die sechs Vereine und fünf Nachwuchssportler in Gmünd profitieren.

Wir wollten es breiter streuen.“

Alexander Zorniger, Fußballlehrer aus Schwäbisch Gmünd

Schwäbisch Gmünd. Es ist eine tolle Aktion: Die sechs Profisportler Alexander Zorniger, Andreas Hofmann, Simon Tischer, Dominik Kaiser, Kai Häfner und Carina Vogt unterstützen auch in diesem Jahr wieder Gmünder Vereine und Nachwuchssportler. Dafür haben sie nun 13 000 Euro zur Verfügung gestellt.

Es war ein lockeres Treffen direkt vor Weihnachten. Und im Gepäck ein üppiges Geschenk. Alexander Zorniger und Andreas Hofmann überbrachten im Namen der Gmünder Sport-Mäzene der Gmünder Stadtspitze mit Oberbürgermeister Richard Arnold, Bürgermeister Christian Baron und Sportamtsleiter Klaus Arnholdt sowie dem Stadtverbandsvorsitzenden Ralf Wiedemann ihre Spendensumme für die Unterstützung des Sports in ihrer Heimat. Insgesamt werden die Profisportler 13 000 Euro an fünf Nachwuchsathleten und sechs Sportvereine ausschütten. „Wir haben dieses Mal alle berücksichtigt, die sich beworben haben“, sagt Zorniger. Den Profisportlern sei wichtig gewesen, dass „wir in Zeiten von Corona unsere Unterstützung breiter streuen“. Denn: Ursprünglich war vorgesehen, dass das Sextett einen Individualsportler und einen Nachwuchssportler unterstützt. „Aber gerade in diesen schwierigen Zeiten benötigen viele Hilfe“, so Zorniger.

Aktion läuft aus. Geht's weiter?

Wie schon im Vorjahr haben die Profisportler den Betrag aufgestockt. Statt der jährlich geplanten 10 000 Euro gibt's nun 13 000 Euro. „Es war noch etwas im Topf, wir haben im vergangenen Jahr nicht alles ausgeschüttet“, sagt Zorniger. Und: Im Topf sind noch Reserven. „Wir wollen abwarten, wie sich Corona entwickelt und eventuell kurzfristig helfen“, so der Fußballlehrer, der den zyprischen Erstligisten Apollon Limassol trainiert.

Oberbürgermeister Richard Arnold dankte den fünf Sportförderern für diese außergewöhnliche Aktion, mit der „die überregional bekannten Profis zeigen, wie wichtig ihnen ihre Heimat, ihre Wurzeln und die Sportinfrastruktur ist“.

Bereits seit vier Jahren läuft die Aktion von Carina Vogt, Simon Tischer, Andreas Hofmann, Kai Häfner, Dominik Kaiser und Alexander Zorniger. Geplant ist ein fünfjähriges Engagement. Was bedeutet: Die Aktion läuft Ende 2022 aus. Geht's danach weiter? Alexander Zorniger gibt sich vorsichtig optimistisch, dass der Gmünder Sport auch weiterhin von dem Sextett profitiert. Er müsse zuerst mit den anderen reden, aber: „Ich würde die Sportler gerne weiter unterstützen und die Aktion fortsetzen“, sagt der Profitrainer. Denn: „Wir haben gesehen, dass wir mit relativ bescheidenen Mitteln sehr viel bewegen können.“

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