Großkopf hinter Großkopf

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Johannes Großkopf (Nr. 526) rüstet sich zum Duell mit Julian Großkopf (Nr. 628).

  Der Gmünder Hannes Großkopf muss sich in Göppingen seinem Nammensvetter Juilian geschlagen geben.

Göppingen.

Beim zweiten Durchgang der DJK-Winterlaufserie in Göppingen stiehlt der Deutsche Triathlon-Meister Julian Großkopf vom LAZ Ludwigsburg mit einem deutlichen Sieg seinem Namensvetter Johannes Großkopf vom Sparda-Team Rechberghausen die Schau.

 Das Großkopf-Duell „Julian gegen Hannes“ war schnell beendet, denn der 14 Jahre jüngere deutsche Top-Triathlet vom LAZ Ludwigsburg war eine Klasse für sich und lief trotz eines Kaltstarts in einer anderen Liga. Dennoch konnte auch der vierfache Seriengewinner Hannes Großkopf aus Schwäbisch Gmünd beim zweiten Durchgang der Traditions-Veranstaltung, die bereits zum 33. Mal stattfindet, einen Zahn zulegen und finishte in 33:56 Minuten, eine halbe Minute schneller als beim Auftakt im Januar. Dabei ließ er seinen Team-Kollegen Elias Tomas Gabure (34:51) und den Triathleten Oskar Klein vom VfL Waiblingen (35:21) deutlich hinter sich. 

 Bei sonnigem Winterwetter herrschte beste Stimmung auf den Traditionsstrecken der DJK-Winterlaufserie im Göppinger Spitalwald, wo sich 260 Teilnehmer zum zweiten Durchgang im Bürgerhölzle eingefunden hatten und um die Verbesserung ihrer Positionen beim Dreiteiler kämpften. Sichtlich zufrieden zeigte sich Julian Großkopf unter dem Zielbanner, das er nach 32:08 Minuten, 40 Sekunden später als vor vier Wochen, erreicht hatte. „Ich hatte heute einen Kaltstart, da ich nicht warmlaufen konnte“, berichtete der Deutsche Triathlon-Meister lachend über seine eilige Anfahrt mit seinem Vereinskollegen Oskar Klein vom Schorndorfer Bahnhof ins Bürgerhölzle, „die S-Bahn aus Stuttgart hatte einen Ausfall und so waren wir erst fünf Minuten vor dem Start hier“. Die Winterlaufserie sei so ideal für den Trainingsaufbau, so Großkopf, der erst im Januar den Traditionslauf kennengelernt hatte und nun auf den Seriensieg hofft. Auch die mit 40:20 Minuten schnellste Frau, Triathletin Susanne Hafner von der TG Viktoria Augsburg, lief erst das zweite Mal im Bürgerhölzle und freute sich über ihren Triumpf vor Auftaktsiegerin Karoline Binder von der LG Filder (40:50), die nach ihrem klaren Sieg im Januar (39:44) aber noch ein Polster von fast einer Minute hat. Dritte Frau war Tanja Massauer vom Sparda-Team knapp vor Ciara Elzholtz von der TSG Giengen (42:07).

„Beim dritten Durchgang in drei Wochen lass ich es gemütlich angehen“, kündigt Johannes Großkopf sein Vorhaben an. Sein zweiter Serienplatz sei ihm so gut wie sicher, meint der Gmünder. Er würde für seinen Kollegen Elias Tomas Gabure den Schrittmacher spielen und sich eine Woche darauf beim Gmünder Halbmarathon wieder von der besten Seite zeigen.

Weitere Ergebnisse:

Männer: 13. Paul Tezlaw (DJK Gmünd) 38:45 – 5. M35; 25. Stefan Donn (LAC Essingen) 40:33 – 2. M50; 106. Dieter Beißwenger (LC Aalener Spion) 54:13 – 2. M65.

Frauen:  12. Gerlinde Herr (DJK Gmünd) 46:27 – 1. W60; 19. Heidi Dalferth (DJK Gmünd) 53:05 – 2. W60; 22. Nicole Zapp (DJK Gmünd) 54:34 – 2. W55; 24. Andrea Stippel (DJK Gmünd) 55:56 – 3. W50.  

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