Großkopf mit neuntem Ottsilla-Sieg

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Beim 17. Ottenbacher Ottsilla-Silvesterlauf tütet der Gmünder Johannes Großkopf (links) vom Sparda-Team Rechberghausen seinen neunten Sieg in Folge ein.

Beim 17. Ottenbacher Ottsilla-Silvesterlauf tütet der Gmünder Johannes Großkopf vom Sparda-Team Rechberghausen seinen neunten Sieg in Folge ein.

Ottenbach

High Noon in Ottenbach: Die 1. Vorsitzende des örtlichen Turn- und Sportvereins, Petra Mehnert, schickte in Vertretung des Schirmherrn, Ottenbachs Bürgermeister Oliver Franz, über 300 Läuferinnen und Läufer auf die Strecken über zehn und 6,5 Kilometer. Alle Akteure schwitzten schon vor dem Startschuss, denn 18 Grad zeigte das Thermometer und der wärmste Silvesterlauf aller Zeiten unter dem Göppinger Hausberg Hohenstaufen stand bevor. Neben dem Startbanner hatte sich der gut gelaunte Chef-Organisator Klaus Dangelmayr vom Ottsilla-Team eingefunden und hielt ob des großen Starterfeldes den Daumen nach oben. „Wir hatten noch jede Menge Nachmelder“, freute er sich über den erfolgreichen Neubeginn nach der zweijährigen Corona-Pause, die bei den Silvesterläufen landauf landab für bis zu 40-prozentige Teilnehmereinbußen gesorgt hatte. 360 Finisher zeigte am Ende die Ergebnisliste bei abavent.de, die live abgerufen werden konnte. Johannes Großkopf vom Sparda-Team, von allen nur Hannes genannt, zog sein Ding durch. Allerdings tat er sich nicht so leicht wie in den vergangenen Silvesterläufen, denn sein Sparda-Kollege Elias Tomas Gabure saß ihm erwartungsgemäß auf der gesamten Route im Nacken. „Ich lief schon mit größerem Abstand voraus und war mir sicher, dass Elias diesmal keine Chance hat“, erinnerte Großkopf an seine Niederlage bei der DJK-Winterlaufserie vor dreieinhalb Wochen, wo ihm zu Gabure drei Sekunden fehlten. Die Strecke hatte es diesmal in sich: „Einige Meter im Wald hatten wir eine richtige Rutschpartie“, so der Sieger, „ein Meter vor zwei zur Seite“, beschrieb er die Quälerei auf dem matschigen Untergrund, die auf dem Sportgelände „Im Buchs“ nach 35:59 Minuten ihr Ende hatte, exakt drei Minuten langsamer als vor drei Jahren. Gabure folgte fünf Sekunden später, Steffen Krebs von der DJK Schwäbisch Gmünd lief nach 37:30 Minuten als Dritter ans Streckenende. „Ja, es war sehr rutschig“, bestätigte die Siegerin Sandra Burkhardt vom LAZ Ludwigsburg, am Start für die Saubuaba Rudersberg, die schwierige, aber „herrliche Strecke durch die Natur“. Die zweifache Siegerin des Rechberghäuser Sommernachtslaufes rettete sich in 42:52 Minuten ins Ziel, denn die frühere AST-Läuferin Katharina Fetzer, in einer Spaß-Mannschaft ihres Bruders „Bei uns läuft nichts“ am Start, folgte schon sechs Sekunden später nach. Auf Rang drei finishte in 44:06 Minuten Tanja Massauer vom Sparda-Team, Siegerin 2019, die Julia Stier aus Waldstetten, diesjährige Gewinnerin des Barbarossa-Berglaufes (47:07) deutlich distanzieren konnte.

Ottsilla-Silvesterlauf in Zahlen

Männer: 1. Hannes Großkopf (Sparda-Team Rechberghausen) 35:59 – 1. M35; 2. Elias Tomas Gabure (Sparda) 36:04 – 2. M35; 3. Steffen Krebs (DJK Gmünd) 37:30 – 1. M40; 4. Bernd Helber (Ixelles – Brussels) 38:25 – 2. M40; 5. Dani Fodor (Sparda) 39:28 – 1. M; 6. Christian Kreutzer (Sparda) 39:44 – 1. M45; 16. Florian Schmid (TV Wißgoldingen) 43:14 – 6. M30; 24. Andreas Lonardoni (TV Wißgoldingen) 45:28 – 2. M50.

Frauen: 1. Sandra Burkhardt (LAZ Ludwigsburg) 42:52 – 1. W; 2. Katharina Fetzer 42:59 – 2. W; 3. Tanja Massauer (Sparda) 44:06 – 1. W40; 4. Julia Stier (Waldstetten) 47:07 – 3. W; 6. Franziska Prügner (TV Wißgoldingen) 49:32 – 5. W; 13. Gabi Weiler (DJK Gmünd) 55:54 – 1. W65; 23. Julia Herber (Laufteam Elke Gmünd) 59:34 – 2. W45.

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