Großkopf schafft das Triple

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Ganz wichtig: Mit der richtigen Musik im Ohr läuft es sich besser.
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Gut 600 Läufer gehen beim virtuellen Lauf an den Start. Veranstalter Tim Schwarzkopf von der DJK Gmünd ist zufrieden.

Der Seriensieger hat auch beim 35. Gmünder Stadtlauf wieder zugeschlagen. Johannes Großkopf (Sparda Team) hat sich beim virtuellen Lauf das Triple gesichert und über die 21-, 10- und 5-Kilometer-Distanz gewonnen. "Vor allem seine 1:10,43 Stunden über die lange Strecke sind im Vergleich zu den Vorjahreszeiten richtig stark", sagt Organisator Tim Schwarzkopf vom Veranstalter DJK Gmünd.

Kurios: Johannes Großkopf taucht in der Siegerliste über 21 Kilometer noch einmal auf: als 29. in 1:32,46 Stunden. "Johannes ist zweimal gelaufen, das zweite als Tempomacher für andere", sagt Schwarzkopf. Wobei nicht jeder dem Seriensieger den Erfolg gegönnt hat. Es gab eine Beschwerde bei der DJK, weil Großkopf den 5- und 10-Kilometer-Lauf zeitgleich absolviert hat. "Wir müssen da künftig einen klaren Hinweis geben, dass jede Strecke einzeln gelaufen werden muss", sagt Schwarzkopf. Was er aber auch sagt: dass Großkopfs Siege alle zählen. "Er hätte ja sowieso gewonnen ..."

Gewinner gab es viele beim einwöchigen virtuellen Gmünder Stadtlauf. Schwarzkopf nennt natürlich alle Topplatzierten. Beispielsweise Steffen Krebs, der die 5 und 10 Kilometer mal eben in der Mittagspause gelaufen sei. Oder all die Laufeinsteiger, die sich bislang gescheut haben, beim Stadtlauf im großen Feld anzutreten. "Die Hemmschwelle bei so einer virtuellen Veranstaltung ist natürlich viel geringer. Dann muss niemand Mann gegen Mann oder Frau gegen Frau laufen, sondern kann für sich starten", sagt Schwarzkopf.

"Richtig viel los"

Gerade über die erstmals angebotene 5-Kilometer-Distanz sei die Resonanz groß gewesen, deshalb denken die Veranstalter darüber nach, die Strecke auch künftig ins Programm aufzunehmen. Dass am Ende nicht alle der 830 gemeldeten Läufer ihre Startnummern abgeholt und angetreten sind, führt Schwarzkopf auf die widrigen Wetterbedingungen unter der Woche zurück. "Dafür war jetzt am Wochenende richtig viel los", sagt der Organisator. Insgesamt hat Schwarzkopf in dieser Woche rund 600 Athleten registriert, die beim 35. Gmünder Stadtlauf dabei waren.

Johannes hätte sowieso gewonnen.

Tim Schwarzkopf Organisator Gmünder Stadtlauf

Eines wünscht sich Tim Schwarzkopf für die Zukunft: dass es künftig keine virtuellen Veranstaltungen mehr sind. "Wir hatten zwar viele, viele positive Rückmeldungen und haben auch viel Lob erhalten. Aber ich mag es, wenn die Läufer gemeinsam auf die Strecken gehen und sich duellieren. Und ich mag auch den direkten Kontakt zu all den Athleten." Ganz nebenbei sei der Aufwand für die Veranstalter ungleich größer. "Ich habe während der Woche 60, 70 Anfragen bekommen", sagt der Organisator. Auch hätten Verpflegungsstellen und Toiletten gefehlt.

Und: Ein auswärtiger Läufer habe die Abzweigung ins Haselbachtal verpasst. "Der stand plötzlich mitten in Lorch." Auch das passiere sonst nicht.

Die Läufer haben die verschiedenen Strecken im Remstal genossen.
Zum Schluss war am meisten los: Ein Großteil der 600 Läufer ging am Wochenende auf die drei Strecken beim 35. Gmünder Stadtlauf.

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