Handbike: Erneuter Rückschlag für Kerstin Abele

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Handbikerin Kerstin Abele hat erneut mit Verletzungen zu kämpfen.

Die Athletin kämpft mit Verletzungen. Nächster Wettkampf im August?

Hüttlingen. Nachdem die Handbikerin beim letzten Rennen 2021 in Ulm ihre persönliche Bestzeit auf der Halbmarathondistanz aus dem Jahr 2016 um fast fünf Minuten verbessern konnte (Durchschnittsgeschwindigkeit 31,2 km/h), ging sie hochmotiviert ins Wintertraining.

Doch schon bald zeigten sich Probleme mit den Schultergelenken und der Bizepssehne im rechten Arm. „ Im Trainingslager auf Lanzarote verschlimmerte sich die Problematik und auf der Heimreise ist beim Übersetzen vom Bordrollstuhl in meinen Rolli die Bizepssehne im rechten Arm komplett abgerissen“ erzählt Abele. Eine fünfwöchige Trainingspause war notwendig bis die Schmerzen weitestgehend weg waren. „Eine Operation kam für mich nicht infrage, für einen Querschnittgelähmten bedeutet das einen fünf- bis sechsmonatigen Klinikaufenthalt, drei Monate davon sind ohne jegliche Belastung, das heißt die ganze Muskulatur im Oberkörper ist anschließend nicht mehr vorhanden.“

Der Kraftverlust im Bizeps sei kompensierbar, so Kerstin Abele. Doch jetzt ist nach einigen Trainingseinheiten die Entzündung in beiden Schultern wieder aufgeflammt und momentan steht in den Sternen, wann die Hüttlingerin wieder ins Wettkampfgeschehen einsteigen kann.

Ein Start beim NHC-Rennen in Nettetal im August wird von ihr auf jeden Fall angepeilt. „Nächste Woche steht ein Termin in der Uniklinik in Heidelberg an, dann sehe ich weiter“ meint Abele zur momentanen Situation.

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