Hannes Großkopf verhalten Zweiter

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Beim Finale der DJK-Winterlaufserie-im Göppinger Bürgerhölzle wurde in einem Friedenslauf der Opfer des Krieges in der Ukraine gedacht. Im Bild der Gmünder Hannes Großkopf.

Beim Finale der DJK-Winterlaufserie-im Göppinger Bürgerhölzle wurde in einem Friedenslauf der Opfer des Krieges in der Ukraine gedacht. Die Zeiten waren diesmal zweitrangig.

Göppingen.

Friedensmusik klang aus den Lautsprecherboxen auf der Zufahrtsstraße zum DJK-Vereinsheim „Bürgerhölzle“, manche Kinder hatten sich die ukrainischen Nationalfarben auf die Oberschenkel gemalt, Erwachsene legten blau-gelbe Arm- und Stirnbänder an und auf der Laufstrecke war vor dem Start eine große ukrainische Nationalflagge ausgerollt. An der rechten und linken Seite im Ziel wurden Pace-Flaggen gehalten. Die Stimmung war gedrückt und die Szene war eine ganz andere als bei den beiden Serienläufen im Januar und im Februar. Die Vorstandschaft der DJK Göppingen und die Sportler demonstrierten im kleinen Rahmen die Solidarität mit dem von Russland angegriffenen Staat.

Auch auf der Strecke im Hauptlauf über 10 Kilometer wurde diesmal eher verhalten gelaufen. Julian Großkopf vom LAZ Ludwigsburg genügten 34:10 Minuten zum souveränen Seriensieg, Namensvetter Johannes Großkopf vom Sparda-Team lief sieben Sekunden danach ans Streckenende und gratulierte herzlich dem Gewinner. Der vielfache Gmünder Sparda-Seriensieger hatte sich in der zweiten Hälfte noch von seinem Teamkollegen Elias Tomas Gabure (35:12) getrennt, für den er als Schrittmacher fungierte und zum Serien-Dritten führte.

Den Tagessieg bei den Frauen errang die Rechberghäuserin Tanja Massauer in 42:24 Minuten. Zwölf Sekunden hinter der Barbarossa-Berglauf-Siegerin 2018 rannte in gewohnter Manier Bergläuferin Elke Keller von der LG Filstal (42:36) über die Zielmatte. Nachdem die bislang führende Augsburgerin Susanne Hafner und die Zweite, Karoline Binder (LG Filder), nicht angetreten waren, rückte Jolina Stoll vom TSF Welzheim als Seriensiegerin nach, nur 15 Sekunden vor Tanja Massauer.

Obwohl Alessandro Collerone vom Sparda-Team auf der 5-Kilometer-Distanz in 17:47 Minuten den Tagessieg einstricht, konnte sich am Ende dessen Team-Kollege, der 44-jährige Michael Digel, überraschend mit 24 Sekunden Vorsprung vor ihm an der Serienspitze behaupten, auf der dritten Position der Aalener Marius Rettenmaier. Der bisherige Zweite, Malte Kolb von der TSG Giengen, landete mit 32 Sekunden Rückstand auf dem unliebsamen vierten Platz. Erwartungsgemäß bestimmte bei den Frauen 100 km-Läuferin Pamela Veith (TSV Kusterdingen) mit über einer Minuten Abstand (21:25) vor der Süßener Stadtlaufsiegerin Heike Weber vom AST (22:29) das Rennen und gewann souverän die Serie. Dritte, nur elf Sekunden hinter Weber, erntete Johanna Würsching vom TSF Welzheim Serien-Bronze. Alle

 Seriensieger beim Friedenslauf:

 Zehn Kilometer: Männer: 1. Julian Großkopf (LAZ Ludwigsburg) Tagesleistung (34:10) Serienleistung 1:37:46 – 1. M; 2. Hannes Großkopf (Sparda-Team Rechberghausen) (34:17) 1:42:34 – 1. M35; 34. Dieter Beißwenger (LC Aalener Spion) (54:31) 2:43:21 – 2. M65; 36. Carsten Jäger (FC Durlangen) (55:43) 2:51:10 – 5. M55. Frauen: 1. Jolina Stoll (TSF Welzheim) (42:56) 2:07:18 – 1. U18; 2. Tanja Massauer (Sparda) (42:24) 2:07:33 – 1. W40; 3. Elke Keller (LG Filstal) (42:36) 2:09:32 – 1. W55; 5. Gerlinde Herr (DJK Gmünd) (45:35) 2:18:09 – 1. W60; 9. Heidi Dalferth (DJK Gmünd) (53:32) 2:40:39 – 2. W60; 10. Nicole Zapp (DJK Gmünd) (53:37) 2:43:51 – 2. W55; 11. Maria Römer (DJK Gmünd) (54:39) 2:44:18 – 4. W45.

 Fünf Kilometer: Männer: 1. Michael Digel (Sparda) (17:58) 53:59 – 1. M45; 2. Alessandro Collerone (Sparda) (17:47) 54:23 – 2. M45; 3. Marius Rettenmaier (Aalen) (18:11) 54:26 – 1. M. Frauen: 1. Pamela Veith (TSV Kusterdingen) (21:25) 1:04:16 – 1. W45; 2. Heike Weber (AST) (22:29) 1:07:39 – 1. W30.

 

Info: Die Ergebnislisten können im Internet unter www.abavent.de eingesehen werden.

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