"Heimspiele sollen ein Event werden"

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Die Mannschaft des SV Waldhausen, hinten von links: Leon Weber, Matteo Gammaro, Patrick Bühler, Andreas Herkommer, Kevin Mayer, Wesley Wicker, Jan Hasenmaier, Marius Weber; Mitte von links: Jens Rohsgoderer, Michael Weber, Thomas Adametz, Carsten Legat, Timo Kamm, Titzian Legat, Ralf Wesiak, Michael Weiß, Christoph Schmid, Harald Drabek; Vorne von links: Vedat Yel, Jeffrey Janik, Mohamad Hachem, Fabian Fuchs, Dennis Wille, Michel Wegele, Alexander Bechthold, Fabian Dolderer Es fehlen: Philipp Schiele, Albert Stroh, Armin Husic, Jerry Asare

Der SV Waldhausen geht in seine zweite Landesliga-Saison und möchte wie im vergangenen Jahr wieder für Furore sorgen und viele Teams ärgern.

Aalen-Waldhausen. Die zweite Landesliga-Saison für den SV Waldhausen steht unmittelbar bevor. In der vergangenen Saison sorgte der damalige Aufsteiger für viel Furore. Nach zehn Spielen hatte man bereits 14 Punkte auf dem Konto und begeisterte mit tollem Offensiv-Fußball. Doch dann schlug die Corona-Pandemie erneut voll zu und es folgte eine lange fußballfreie Zeit.
Seit Anfang Juni befindet sich der SVW schon in der Vorbereitung auf die neue Saison und für Trainer Jens Rohsgoderer verlief alles zufriedenstellend: „In Summe bin ich mit der Mannschaft, wie sie sich präsentiert, trainiert und in den Vorbereitungsspielen gezeigt hat, sehr zufrieden. Ich hoffe, dass die Jungs den Schwung und die Einstellung mitnehmen können.“ Die Testspiele verliefen gut – unter anderem mit jeweils einem Unentschieden gegen Oberligist Sportfreunde Dorfmerkingen (1:1) und Verbandsligist TSV Essingen (0:0). Das erste Pflichtspiel, die erste Runde im WFV-Pokal war ebenfalls von Erfolg gekrönt: Der SC Stammheim, bis zum Abbruch der vergangenen Saison Spitzenreiter, wurde glatt mit 4:1 nach Hause geschickt. Gegen Frickenhausen war dann allerdings Endstation.
Die lange Corona-Pause war für alle Beteiligte enorm schwierig, doch man versuchte das Beste aus der Situation zu machen, wie Jens Rohsgoderer berichtete: „In der Lockdown-Zeit haben wir versucht mit Laufeinheiten, Challenges und Zoom-Konferenzen den Kontakt und die gute Laune beizubehalten. Das haben wir auch ganz gut geschafft. Im Februar und März hat dann jeder Mal etwas für sich gemacht. Bei sinkenden Zahlen ging es dann wieder mit den Challenges weiter.“
Waldhausens zweiter Vorsitzender Harald Drabek hofft, dass es in Zukunft keinen weiteren Lockdown mehr geben wird. „Für den Sport wäre diese Situation verheerend. Das fängt an bei der Jugend und es geht hin bis zu den Aktiven. Das birgt Gefahren, dass in Zukunft dann der ein oder andere Verein von der Bildfläche verschwindet. Das will keiner.“
Doch zurück zum Sportlichen: Im Lager des SV Waldhausen freut man sich natürlich besonders auf die Ostalb-Derbys gegen Neresheim und Waldstetten. „Da die Landesliga immer noch neu für uns ist, werden eigentlich alle Spiele für uns interessant. Wir sind freuen uns natürlich auf die spannenden Spiele, vor allem daheim mit zahlreicher Unterstützung von den Rängen. Aber auch die Auswärtsfahrten haben ihren Reiz“, so Abteilungsleiter Michael Weber. Favoriten auf den Aufstieg sind für die Waldhäuser der SC Geislingen, TSGV Waldstetten und SV Ebersbach.
Der Hauptspieltag bei den Heimspielen wird weiterhin der Samstag sein. „Das kam vergangene Saison sehr gut bei unseren Fans an, das haben wir auch an den Zahlen gemerkt, denn immer mindestens 250 waren da und haben uns unterstützt“, freut sich Harald Drabek. Die Heimspiele sollen in dieser Saison ein richtiges Fest werden, verspricht Drabek: „Wir wollen den Spieltag zu einem Event werden lassen: vor, während und nach dem Spiel. Geplant ist dabei vieles im Freien. Die Fans wollen sich wieder gemeinsam austauschen, denn sie waren lange genug im Homeoffice.“ Beim SV Waldhausen steht die Kameradschaft im Vordergrund – und als geschlossene Einheit will man nun wieder für Furore sorgen und viele Teams ärgern.

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