Hieber gelingt in Oberhof ein fast perfektes Rennen

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Nico Waibel (TV Weiler i.d.B.) im Wettkampf auf Skiroller beim Deutschland-Pokal in Oberhof

Teamkollege Nico Waibel überzeugt beim Zweikampf auf der Straße mit guten Leistungen.

Beim ersten Deutschland-Pokal der Saison 2021/2022, welcher zugleich wieder die traditionelle Sommer-Leistungskontrolle des Deutschen Skikverbandes ist, konnte sich der Nachwuchs-Skilängläufer Nico Waibel vom TV Weiler i.d.B. gut in Szene setzen. Bei diesem Vergleich messen sich jedes Jahr die besten Skilangläufer und Skilangläuferinnen aus allen Landes-Skiverbänden Deutschlands bei einem Crosslauf und bei einem Skiroller-Wettkampf.

Waibel überzeugt in Oberhof

In der Altersklasse U18 männlich war Nico Waibel, Kaderathlet vom Skiverband Baden-Württemberg, am Start. Am ersten Wettkampftag stand der Crosslauf über 7,5 Kilometer bei trockenem, aber kühlem Wetter auf dem Programm. Nach seinem Erfolg beim „Bernhardus na andersch rom“-Rennen in Weiler i.d.B. eine Woche zuvor zeigte der Nachwuchsathlet vom Rosenstein auch in Oberhof eine starke Crosslauf-Leistung. Am Ende belegte er unter 42 Teilnehmern mit einer Laufzeit von 27:55,8 Minuten einen guten 15. Platz. Noch wichtiger war aber die Tatsache, dass er mit diesem Ergebnis in seinem Jahrgang 2005 Achter wurde und somit zu den Top Ten Deutschlands gehört.

Beim Skiroller-Wettkampf am zweiten Wettkampftag war dann das typische „Oberhof-Wetter“ angesagt – trüb, nass und etwas Nebel. Auf dem Wettkampf-Areal „Grenzadler“ war aufgrund der Nässe vor allem in den rasanten Abfahrten, bei der Geschwindigkeiten von 40 Stundenkilometer oder mehr auf den Skirollern erreicht werden, Vorsicht geboten. Die Wettkampf-Distanz betrug 12,8 Kilometer, die die Athleten in der Skating-Technik zurückgelegen mussten. Am Ende belegte Nico Waibel im Ziel mit einer Laufzeit von 32:33,9 Minuten den 23. Platz. Ein Ergebnis, mit dem er nicht ganz zufrieden war – das Trainerteam aber schon. Erfreulich war nämlich die Tatsache, dass er sich in seinem Jahrgang 2005 als Neunter wieder in den Top Ten der Bundesrepublik platzieren konnte.

Hieber mit guter Leistung

Mit diesen Ergebnissen im Gepäck geht die Wettkampf-Serie des Deutschland-Pokals nun Mitte Dezember in Garmisch-Partenkirchen auf Schnee und Skiern weiter. Die Wettbewerbe werden aber sehr wahrscheinlich auf den Loipen und Strecken in Seefeld in Tirol, dem Ausrichter der Nordischen Ski-Weltmeisterschaft von 2019, durchgeführt.

Zeitgleich zum Deutschland-Pokal in Oberhof fand der City-Sprint im Rahmen der Nordic Trophy in Pfullingen statt. Hier war mit Alina Hieber ebenfalls eine Sportlerin vom TV Weiler i.d.B. am Start. Für die Nachwuchsathletin, die im Schülerkader der Skiverbände Baden-Württemberg ist, galt es in der Altersklasse U15 weiblich eine Runde mit einer Länge von 700 Metern in der Skating-Technik zurückzulegen.

Nur knapp geschlagen

Zunächst ging es im Prolog um die Plätze für die Finals. Mit einer Laufzeit von 1:52,73 Minuten belegte Alina Hieber den zweiten Platz und qualifizierte sich locker für das Finale um die Plätze eins bis sechs. Im Final-Sprint konnte sie dann ihren zweiten Rank aus dem Prolog gegenüber der Konkurrenz behaupten. Der Sieg ging, und das nicht überraschend, an Paulina Lange vom WSV Mehrstetten. Sie derzeit die beste Skilangläuferin in der Altersklasse U15 weiblich in Baden-Württemberg.

Der City-Sprint in Pflullingen war zugleich das erste Wertungsrennen um den SSV-Skilanglauf-Cup der Saison 2021/2022. Mit ihrem zweiten Platz konnte sich Alina Hieber 26 Punkte für die Gesamtwertung sichern. Dietmar Giessler

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