Hofener Duo wurde unter Wert geschlagen

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Am Ende reicht es nur zu Rang acht.

Bei den Landesmeisterschaften erreichten Moritz Rettenmeier und Silas Öhlert Rang acht.

Aalen-Hofen. Bei den baden-württembergischen Meisterschaften der U 19 im Radball im badischen Wallbach mussten sich Moritz Rettenmeier und Silas Öhlert vom RKV Hofen mit Rang acht zufrieden geben

 Die Gewissheit, dass sie zu den acht besten Radball-Teams in Baden-Württemberg gehören, konnte den Hofenern schon vor dem Finale keiner nehmen. Nach der erfolgreichen Qualifizierung wäre aber in Wallbach nahe der Schweizer Grenze mehr drin gewesen. Der spielerische Aufwand und der Einsatz stimmten. Man hatte sich sicherlich mehr als den achten Rang ausgerechnet. Vorgeführt wurde man allerdings von der sehr starken Konkurrenz in keinem Spiel.

In der Gruppenphase hatten es Rettenmeier/Öhlert mit den Mannschaften aus Schwaikheim, Hardt und dem Favoriten Gärtringen I zu tun, wobei die Auftaktbegegnung gegen Schwaikheim sehr früh schon mit einem hohen 0:4-Rückstand begann. Konfusion war zu spüren im Hofener Getriebe, aber man konnte sich in der Folge fangen. Am Ende machte das Kader-Team aus Schwaikheim noch einmal Dampf und siegte mit 6:2.

Gegen die hoch favorisierte Mannschaft aus Gärtringen konnte Hofen den Schaden noch übersichtlich halten, dennoch hatte man hier der souveränen und schnellen Spielweise der Gärtringer nichts entgegenzusetzen. Nun wollten es Rettenmeier/Öhlert im letzten Gruppenspiel gegen Hardt wissen. Hofen ging nach einem Viermeter-Strafstoß in Führung, Hardt drehte die Partie im zweiten Durchgang. Hofen ließ dann einige gute Torgelegenheiten liegen. Weder Eckbälle noch Strafstöße fanden den Weg ins Hardter Gehäuse. Am Ende siegten die Schwarzwälder mit 4:1, der RKV Hofen war unter Wert geschlagen.

Nächste Runde ist erreicht

Das Platzierungsspiel um den siebten Platz gegen Gärtringen 3 lief auf Augenhöhe ab. Nach erfolgreich gespielten Eckbällen hieß es 1:1, in Halbzeit zwei gelang den Gärtringern die 2:1-Führung. Hofen schaffte trotz guter Chancen nicht mehr den Ausgleich. So blieb Rettenmeier/Öhlert, die erst seit dieser Saison zusammenspielen, nur der letzte Platz und die Startberechtigung für das Viertelfinalturnier zur Deutschen Meisterschaft am 26. März im hessischen Naurod. Trainer und Akteure waren sich einig, dass man den Fokus im Training bis dahin vor allem auf die Torverwertung aus Standards und die Feinabstimmung im Zusammenspiel richten muss, um unter die ersten Drei dieses weiterführenden Turniers zu gelangen.    ls

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