HSG Bargau/Bettringen sichert sich den Titel

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Die A-Juniorinnen der HSG Bargau/Bettringen sind württembergischer Meister. Das erfolgreiche Team hinten v. l.: Trainerin Carla Ocker, Finnja Fuchs, Eva Hettler, Lucy Linder, Johanna Franz, Melina Wamsler, Mailin Fuchs, Alicia Grünauer, Trainerin Franzis

Der Nachwuchs der HSG2B gewann auch das Rückspiel um die württembergische Meisterschaft bei der TG Biberach mit 23:21.

Biberach

Die weibliche Handball-A-Jugend der HSG Bargau-Bettringen landete im Rückspiel um die württembergische Meisterschaft bei der TG Biberach einen hart erkämpften 23:21-Sieg und holte sich damit vor knapp 400 Zuschauern in der vollen Pestalozzi-Sporthalle den Titel.

Wie schon in der Vorwoche beim Hinspiel in Bettringen war es wiederum eine enge Angelegenheit, dieses Mal jedoch mit veränderten Vorzeichen. Die jungen Löwinnen mussten erneut auf Eva Hettler und Alicia Grünauer verzichten, zudem fiel Sarah Bothner als Backup für die Kreisposition kurzfristig aus, wodurch die HSG2B nur zwei Auswechselspielerinnen auf der Bank sitzen hatte.

Beinahe schon peinlich ist der Umstand, dass man kurz vor Spielbeginn um 18 Uhr feststellte, dass zu dieser Partie von Verbandsseite keine Schiedsrichter eingeteilt aren, weshalb kurzfristig eine Suche nach einem geeigneten Ersatz begann. Der Unparteiische vom Biberacher Nachbarverein SG Mettenberg machte seine Sache sehr ordentlich.

Mit wenigen Minuten Verspätung starteten die Gastgeberinnen dann ihre Aufholjagd. Mit sehr großem körperlichem Druck ging Biberach nach sieben Minuten zunächst mit 3:1 in Führung. Die HSG2B ließ sich davon jedoch nicht einschüchtern und nutzte in der Folgezeit die sich bietenden Chancen effektiv, bestrafte Fehler der Gastgeberinnen umgehend im Tempospiel und blieb so auf Schlagdistanz.

Als sich nach einerknappen Viertelstunde die Anfangsnervosität bei der HSG2B gelegt hatte, bekam das Team das Geschehen immer besser in den Griff und war klar tonangebend. Konsequentes Zupacken in der Abwehr und zwingende Aktionen im Angriff bescherten den jungen Löwinnen eine 6:4 Führung. Direkt im Anschluss folgte die wohl beste Phase der HSG2B, als der Vorsprung bis zur 22. Minute auf 10:6 ausgebaut werden konnte. Zwar konnte Biberach wieder auf zwei Treffer verkürzen, doch ein verwandelter Strafwurf bescherte der HSG eine 12:9-Halbzeitführung.

Die zweite Hälfte war dann erneut ein Krimi, denn Biberach machte mächtig Druck und versuchte, noch intensiver das Aufbauspiel der Junglöwinnen zu stören. Diese waren auch ein wenig beeindruckt und plötzlich hatte die TG in der 37. Minute das Blatt beim Stand von 14:13 gewendet. Wobei sich die HSG2B nicht beirren ließ und konsequent am eigenen Konzept festhielt. 16:15 für Biberach lautete der Zwischenstand nach 41 Minuten, ehe die bis dato grandios parierende Torfrau Johanna Franz durch Lucy Linder ersetzt wurde.

Der Zwischenstand von 17:16 in der 44. Minute war gleichzeitig die letzte Führung der Gastgeberinnen. Obwohl die HSG kurz darauf mit zwei Zeitstrafen belegt wurde und Biberach eine 7. Feldspielerin brachte, gaben die Löwinnen das Zepter nicht mehr aus der Hand. Und als vier Minuten vor dem Ende das 20:22 für die HSG2B fiel, war klar, dass der Titel den Junglöwinnen nicht mehr zu nehmen war. Die HSG-Fans stimmten ihre Gesänge an.

Als beim Endstand von 21:23 schließlich der Schlusspfiff ertönte, gab es auf dem Parkett und auf der Tribüne kein Halten mehr, besonders, als das Team Urkunden und Meisterwimpel bekam. Bei der Rückkehr wurde die Mannschaft in der Uhlandhalle von mehreren Aktiven- und Jugendmannschaften der HSG Bargau-Bettringen gefeiert.

HSG2B: Johanna Franz, Lucy Linder; Melina Wamsler (6), Melina Hagedorn (2), Sara Wolkenstein, Laura Emele (6/5), Jana Dammenmiller (3), Finnja Fuchs (1), Mailin Fuchs (3), Maxine Weber (2).

Die A-Juniorinnen der HSG Bargau/Bettringen sind württembergischer Meister.
Die A-Juniorinnen der HSG Bargau/Bettringen sind württembergischer Meister.

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