HSG Bargau/Bettringen zeigt eine Trotzreaktion

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Bargau/Bettringen

Handball, Landesliga Die Spielgemeinschaft feiert einen verdienten 29:21-Sieg gegen den VfL Waiblingen.

Schwäbisch Gmünd-Bargau. Nach einer schwachen Leistung in der Vorwoche die HSG Owen/Lenningen hatte sich die HSG Bargau/Bettringen einiges vorgenommen und letztendlich souverän den Tabellennachbar VfL Waiblingen deutlich mit 29:21 (14:12) geschlagen.

Man war sich bereits nach dem Abpfiff der ersten Saisonniederlage sicher, dass diese gezeigte Leistung nicht dem Leistungsniveau der Mannschaft entspricht. Entsprechend steigerte man die Trainingsintensität und hatte eine Portion extra Motivation für das kommende Heimspiel in Bargau. Das Trainerteam um Lars-Henrik Walther ließ sich für das Spiel gegen den VfL noch etwas besonderes einfallen und studierte extra eine 5:1-Abwehr ein, um den spielstarken Rückraum des Gegners einzugrenzen und vor neue Aufgaben zu stellen. Diese taktische Maßnahme war letztendlich der Schlüssel zum Erfolg. Waiblingen war davon sichtlich überrascht und tat sich von Anfang an gegen eine physische Bargau/Bettringer Abwehr schwer.

Die drei Rückraumspieler der Startformation kamen im gesamten Spiel nur zu insgesamt 5 Toren und Waiblingen hatte zunächst nur Torerfolg über Linksaußen. Dennoch stand es nach 17 Spielminuten 8:6 für Waiblingen, ehe die HSG einen Lauf startete. Durch die breit aufgestellte Mannschaft konnte Bargau/Bettringen ohne Leistungsabfall wechseln und wandelte den Rückstand zu einem 14:12-Vorsprung zur Halbzeit.

Auch die Pause änderte gar nichts an diesem Lauf und die HSG setzte sich bis zur 37. Spielminute auf einen Sieben-Tore-Vorsprung ab. Der Angriff von Bargau/Bettringen riss durch viele Kreuzbewegungen immer wieder Löcher in die Waiblinger Abwehr, die dann zu direkten Durchbrüchen oder einfachen Rückraumwürfen führten. Dazu stand die Abwehr stabil und dominierte den Gegner. Trotzdem war das Bargau/Bettringer Spiel fair, was die nur vier Zeitstrafen im Vergleich zu den acht Waiblinger Zeitstrafen beweisen. Kamen die zweikampfstarken Spieler um ihren sehr aktiven Spielmacher dennoch zum Torwurf, halfen die Torhüter der HSG. Waiblingen konnte zudem nur einen der vier zugewiesenen Strafwürfe verwandeln und verzweifelte immer wieder erneut.

Diesen Vorsprung ließ sich die routinierte HSG nicht mehr nehmen und feierte einen verdienten 29:21 Erfolg, bei dem die ganze Mannschaft überzeugte.

HSG - Waiblingen 29:21

HSG: Leibner, Stütz (beide Tor), Schneider(3), Mayer(6), Breunig, Folter(1), Wendisch(4), Weber(1), Derst(1), Rott, Stelzer(2), Spindler(5:1), Meis(1), Krauß(5/2)

Bargau/Bettringen

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