HSG WiWiDo-Damen verlassen die Kräfte

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Die HSG Wißgoldingen musste auswärts ran.

In den letzten 15 Minuten gibt die HSG gegen Pfullingen das Spiel aus der Hand und verliert 28:31.

Pfullingen. Auch wenn das Hinspiel gegen den Gegner VfL Pfullingen mit 30:22 gewonnen wurde, so hat man sich dennoch intensiv auf die bevorstehende Begegnung vorbereitet. Der VfL steht in der Tabelle aktuell auf dem 5. Platz und ist somit direkter Tabellennachbar der viertplatzierten HSG-Damen, die sich in einer spannenden Partie schließlich mit 28:31 geschlagen geben mussten.

Die HSG startete mit einigen Schwierigkeiten und technischen Fehlern im Angriff nur holprig in die Partie, diese Fehler wurden jedoch durch eine stabile Abwehr und starke Paraden unserer Torhüterin Julia Drexler ausgeglichen und somit konnte man zumindest verhindern, dass sich der VfL Pfullingen deutlich absetzte. Nach 17 Minuten und einem Spielstand von 7:9 nahm das Trainergespann Talatschek/Schmid aufgrund vieler Unstimmigkeiten die erste Auszeit. Diese zeigte umgehend Wirkung und durch einen Doppelschlag des Holzapfel-Gespanns Magdalene und Annamaria konnte der Ausgleich erzielt werden. Nach einen Rückraumtreffer in den letzten zwei Sekunden der ersten Halbzeit durch Ann-Kathrin Geiger ging es trotz einer Vielzahl an technischen Fehlern mit einem knappen Vorsprung von 14:13 in die Halbzeitpause.

Durch eine starke Anfangsphase in der zweiten Hälfte konnten sich die HSG-Handballerinnen in den ersten drei Minuten bereits eine Drei-Tore-Führung zum 16:13 erkämpfen. Schnelle Angriffe des VfL Pfullingen ließen den erarbeiteten Vorsprung jedoch direkt wieder schmelzen, sodass bei einem Spielstand von 21:21 in der 46. Minute von den HSG-Trainern die zweite Auszeit genommen wurde.
Nach einem wichtigen Ballgewinn durch Sabrina Krempien konnte die Führung zum 25:24 wieder hergestellt werden. Dies konterte der VfL jedoch mit einer starken Serie und ging mit drei Toren in Führung, wodurch sich das HSG-Trainergespann erneut gezwungen sah, die Auszeitkarte zu ziehen. Dieses Mal zeigte diese jedoch keine Wirkung: Im Angriff wurden keine Lösungen mehr gefunden und auch die Abwehrleistung ließ nach, sodass die Niederlage nicht mehr verhindert werden konnte.

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