HSG2B dominiert in der Schlussphase

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Handball, Symbolbild

Die HSG Bargau-Bettringen besiegt die FSG Giengen/Brenz mit 25:32.

Giengen.

Vergangenen Samstag trafen die Handballerinnen der HSG Bargau-Bettringen in der Landesliga auf die FSG Giengen-Brenz. Die Ziele waren klar formuliert; den Schwung von letzter Woche mitnehmen und damit zwei Punkte dem eigenen Konto hinzufügen. Da die Gasgeberinnen sich zu diesem Zeitpunkt aber mit 0:10 Punkten am Tabellenende befanden, war auch klar, dass diese Partie keine Selbstläufer würde, sondern dass die FSG Giengen in der Hermann-Eberhardt-Halle alles dafür tun würde, um selbst endlich einen Sieg einzufahren. Entsprechend war dann auch der Spielverlauf: über einen Halbzeitstand von 14:14 erkämpften sich die Löwinnen im Schlussspurt einen 32:25 Sieg, der letztlich sogar um zwei bis drei Treffer zu hoch ausfiel.

Der erste Treffer der Partie wurde von der starken Ina Heißwolf erzielt (mit zehn Treffern erfolgreichste Werferin des Abends), den die HSG erst im Laufe der dritten Minute ausgleichen konnte. Doch die Löwinnen waren hellwach und zwangen durch einige Treffer sowie eine überragende Abwehrleistung die Gegnerinnen dazu, in der 10. Minute bereits die erste Auszeit zu nehmen. Auch danach blieb es eine Begegnung auf Augenhöhe, zumal es keinem der beiden Teams gelang, sich entscheidend abzusetzen. Die Defensivreihe der HSG2B war sehr gut aufgestellt, Tempogegenstöße des Gegners wurden verhindert und die Giengener Auftakt- und Spielhandlungen wurden immer wieder unterbrochen. Es fehlte jedoch an der letzten Konsequenz, die dazu führte, dass Giengen in der 20. Minute den Ausgleichstreffer zum 10:10 markierte und daraufhin die HSG2B eine Auszeit nahm. Die Löwinnen wurden vom Trainerteam gut auf die letzten zehn Minuten eingestellt und ließen sich auch von einer zwischenzeitlichen Zweitore-Führung der Gastgeberinnen nicht aus der Ruhe bringen. 14:14 lautete der Halbzeitstand und somit konnten die Karten für den zweiten Durchgang neu verteilt werden.

Die Stimmung im Lager der HSG2B war auch weiterhin positiv und die Devise für die zweite Halbzeit lautete, in der Offensive noch tiefer in die Räume zu gehen und in der Abwehr noch konsequenter zu verteidigen, um die sich bietenden Abschlusschancen effektiv zu nutzen. Ebenso ausgeglichen wie die erste Hälfte aufgehört hatte, begann die zweite. Bis zur letzten Viertelstunde konnte der Spielstand nichts über das letztendliche Ergebnis verraten, bis die HSG-Damen auf die Überholspur gingen. Durch Tore von Anne Berger und Maya Hartmann sowie einer überragenden Torwartleistung von Lucy Linder wurde der Vorsprung auf 24:21 erhöht. Beide Teams setzten nun alles auf eine Karte, Giengen wollte den Rückstand unbedingt verringern, die HSG2B die Führung mit allen Mitteln verteidigen. Drei Zeitstrafen

gegen die HSG2B führten in der Schlussphase dazu, dass Giengen nochmals gefährlich nahe kam, doch den längeren Atem hatten letztendlich die Löwinnen, die während der letzten sechs Minuten keinen Gegentreffer mehr hinnehmen mussten und es selbst noch sechs Mal im gegnerischen Gehäuse klingeln ließen. Letztendlich endete die Partie mit einem 25:32 Sieg für die HSG Bargau-Bettringen.

Es spielten: Johanna Franz, Lucy Linder (beide Tor), Stephanie Kaller (3), Laura Emele, Emma Riek, Linda Barthle (2), Maya Hartmann (5), Anne Berger (8), Lisa Perlak (3), Lena Bundschuh (6), Leonie Riek (4), Melina Hagedorn, Laura Widmann, Jana Dammenmiller (1)

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