Hüttlinger Akrobaten starten in Finnland

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„AvantiAvanti“ geht in Finnland an den Start.
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Die Gruppe „AvantiAvanti“ aus Hüttlingen startet bei der finnischen Gymnastrada in Tampere.

Hüttlingen. Die Spannung steigt stündlich, die Aufregung bei den jungen Sportlern ist greifbar – denn am Mittwoch geht es für Showakrobatikgruppe Avanti Avanti des TSV Hüttlingen nach Tampere in Finnland. Dort wird die Gruppe auf Einladung des Deutschen Turnerbundes und der finnischen Ausrichter an der „Finnischen Gymnastrada“ teilnehmen.

Ein weiteres Highlight für die junge Gruppe um die Trainerinnen Silvi Wirth und Angela Di Liberto nach dem überragenden Erfolg beim Landesturnfest in Lahr, wo sie für ihre Choreografie die höchste Auszeichnung „Hervorragend“ erhalten hatte. „Und das nach den ganzen Turbulenzen in den letzten Tagen vor dem dortigen Auftritt“, sagt Silvi Wirth. Eine Woche vorher war eine wichtige Turnerin nach einem Trainingsunfall ausgeschieden, dann kamen noch eine Gallenkolik und ein Bienenstich dazu. „Das bedeutete, dass wir kurzfristig Elemente herausnehmen und Sportler andere Positionen übernehmen mussten – aber es hat funktioniert, sie haben es klasse gemacht“, blickt die Trainerin auf die vier Auftritte in Lahr zurück.

Jetzt sind zwei der drei Ausfälle zurück und alle fiebern den vier Auftritten in Finnland entgegen. Am Mittwoch geht es von München per Flieger nach Tampere, am Donnerstag wird die Gruppe aus 18 Mädchen und 4 Jungen im Alter von 13 bis 19 Jahren am Einmarsch zur Eröffnung im dortigen Stadion teilnehmen, danach folgt ein erster Auftritt mit ihrer neuen Show „Vielfalt“ auf einer der kleineren Bühnen dort. Thema ist die Integration aller in eine bunte, vielfältige Welt. Erstes Highlight ist dann am Freitag ein Auftritt der Gruppe bei der Abendgala in der riesigen Nokia-Arena, einer Halle mit gigantischen Ausmaßen. Am Samstag folgt eine Veranstaltung mit allen 22 beteiligten deutschen Gruppen, am Sonntag dann die Abschlussveranstaltung. Bevor es dann am Montag, 13. Juni, wieder nach Hause geht. „Für uns alle ist es ein Erlebnis, hoffentlich kommen wir verletzungsfrei durch.“ Möglich gemacht wurde die Reise auch durch Spenden, unter anderem durch die Gemeinde.

„AvantiAvanti“ geht in Finnland an den Start.

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