„Ich bin stolz wie Bolle“

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Schwimmerin Paula Fuchs trägt sich in das silberne Buch des Sports der Stadt Schwäbisch Gmünd ein. Genau hinter ihr stehen ihre Mannschaftskameradinnen, von links: Zwillingsschwester Marie Fuchs, Ida Schneider und Kathrin Stotz.
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Paula und Marie Fuchs, Ida Schneider und Kathrin Stotz vom Schwimmverein Schwäbisch Gmünd tragen sich im Gmünder Prediger in das silberne Buch des Sports ein.

Schwäbisch Gmünd

Nur drei Tage nach ihrem großartigen Erfolg, haben sich die Zwillinge Paula und Marie Fuchs, Ida Schneider und Kathrin Stotz vom Schwimmverein Schwäbisch Gmünd im silbernen Buch des Sports der Stadt Schwäbisch Gmünd verewigt.

Die vier 16-Jährigen holten am vergangenen Sonntag bei der deutschen A-Junioren-Mannschaftsmeisterschaft in der Schwimmoper in Wuppertal die Silbermedaille. Nach insgesamt fünf geschwommenen Staffeln (Schwimmdistanz 2000 Meter) waren die Gmünderinnen exakt zeitgleich (21.43,83 Minuten) mit der Mannschaft aus Leipzig. Doch damit nicht genug: Das junge Team stellte über 4 x 100 Meter Freistil, 4 x 100 Meter Schmetterling und 4 x 100 Meter Lagen neue württembergische Rekorde in der offenen Klasse auf.

Ein starker Wille

Gmünds Oberbürgermeister Richard Arnold war entsprechend stolz auf die vier jungen Schwimmerinnen: „Diese ganz besonderen Leistungen bestanden auch darin, dass alle vier über sich hinauswuchsen und ihre Bestzeiten deutlich steigern konnten. Das muss man auch erstmal können: Wenn es gilt, die beste Leistung abzurufen und das Maximale herauszuholen. So etwas ist aber nur mit einem ganz starken Willen möglich.“ Einen großen Dank sprach Oberbürgermeister Arnold auch den Trainern Daniela Fuchs, Peter Stich und Björn Koch aus, die das intensive Training der Mädchen ermöglichen.

Nicht weniger mit Lob geizte Erich Kümmel vom Stadtverband Schwäbisch Gmünd: „Es steckt unheimlich viel Trainingsfleiß dahinter, um diese besonderen Leistungen zu erreichen. Die Eltern kann ich nur bitten: Unterstützen Sie ihre Mädchen weiterhin so.“

Roland Wendel, der Vorsitzende des Schwimmvereins Schwäbisch Gmünd betonte, dass man mit der Minimalzahl von vier Schwimmerinnen an den Start gegangen ist und sich am Ende den zweiten Platz gesichert hat. Das ist insofern bemerkenswert, da andere Teams teilweise bis zu sieben Schwimmerinnen am Start hatten: Beispielsweise die Siegerinnen aus Heidelberg. „Ich bin stolz wie Bolle, dass unsere Gmünder Schwimmerinnen in Deutschland ganz nach vorne schwimmen können. So etwas Vergleichbares hatten wir schon ganz lange nicht mehr“, freute sich Vorstand Roland Wendel.

Neben den Glückwünschen erhielten die vier Schwimmerinnen auch noch zahlreiche Geschenke.

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