„Ich erwarte die gleiche Leistung, wie gegen Fellbach“

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Am vergangenen Spieltag feierte die TSG Hofherrnweiler-Unterrombach den ersten Sieg der Saison. Gelingt nun der nächste Dreier?

Die TSG Hofherrnweiler spielt an diesem Samstag (15.30 Uhr) in Neckarrems.

Aalen-Hofherrnweiler. Fünf Punkte aus vier Spielen lautet die Bilanz der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach zum Start der Verbandsliga-Saison 2021/22. Nach dem 3:2-Sieg gegen den SV Fellbach, wollen die Jungs von Patrick Faber und Marc Ruppert nachlegen. Das Team aus der Aalener Weststadt gastiert am an diesem Samstag um 15.30 Uhr beim VfB Neckarrems.

Die Freude nach dem Dreier gegen den SV Fellbach war den Verantwortlichen, Trainer und Spielern der TSG anzusehen. Zum gleichen Zeitpunkt der letzten Saison hatte die TSG einen Zähler und 1:11-Tore auf dem Konto. Die positive Entwicklung des TSG-Teams schreitet weiter voran. Im Spiel gegen Fellbach war dies deutlich zu erkennen. Trotz einem 0:1-Rückstand zur Halbzeit, sammelte sich die Mannschaft um Kapitän Nico Zahner und drehte die Partie zu ihren Gunsten.

Vor allem der Mann mit der Binde war es, der im zweiten Durchgang das Heft in die Hand nahm und im Mittelfeld das Spiel ankurbelte. Joshua Barth im Tor der TSG verhinderte durch eine sensationelle Parade in der ersten Hälfte einen höheren Rückstand. Auch er strahlte mit seinen gerade einmal 19 Jahren eine wahnsinnige Ruhe aus. Den Rückhalt des Teams bildeten die beiden Abwehrrecken Marco Ganzenmüller und Magnus Haas. Letztgenannter war mit einem öffnenden Pass in die Spitze zu Veljko Milojkovic maßgeblich am Ausgleichstreffer beteiligt. Der Angreifer behielt die Übersicht und setzte Zahner herrlich in Szene. Dieser Treffer sorgte gegen Fellbach für die Wende. „Wir haben im zweiten Durchgang den Gegner im Griff gehabt. Die drei Treffer waren gut herausgespielt. Der Gegentreffer kurz vor Schluss muss nicht sein, aber wir haben als Kollektiv dafür gesorgt, dass die Punkte am Sauerbach bleiben“, so Patrick Faber.

Der Trainer hat jedoch unter der Woche die Einheiten genutzt, um mit seinem Team die Fehler aufzuarbeiten und sich gezielt auf den kommenden Gegner vorzubereiten. Der Start des VfB in diese Runde wurde von allen Beteiligten ausgeblendet. Nach vier Spielen ohne Sieg und 2:8 Toren, rangiert Neckarrems auf dem 18. Tabellenplatz. Es ist jedoch zu früh, um sich eine Meinung über das Potenzial der Mannschaft von Trainer Markus Koch zu bilden. „Neckarrems hatte ein ähnliches Auftaktprogramm wie wir. Mit Hollenbach und der Normannia musste der VfB gegen zwei Teams antreten, die in diesem Jahr um die Meisterschaft spielen wollen. Die Tabelle ist eine Momentaufnahme. Es sind noch 34 Spiele zu absolvieren, da kann noch sehr viel passieren“, so TSG-Trainer Faber. Dabei ergänzt er: „Ich erwarte von meinen Jungs die gleiche Leistung, wie gegen Fellbach. Wir müssen füreinander kämpfen und die Fehler des anderen ausbügeln. Wenn wir uns das gelingt, dann können wir auch in Neckarrems etwas holen.“

Ob Faber auf die gleiche Formation, wie gegen Fellbach baut, bleibt abzuwarten. „Die Jungs haben das schon richtig gut gemacht. Wir werden aber auch gegen Neckarrems die beste Formation für dieses Spiel ins Rennen schicken. Marc Ruppert und ich werden uns einen Plan zurechtlegen und dafür die Mannschaft aufstellen“, sagt der TSG-Trainer.

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