Intensives Ostalb-Derby - mit Schweigeminute

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Im Verbandsliga-Derby haben sich die TSG Hofherrnweiler und der TSV Essingen 2:2 Unentschieden getrennt.
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Neuzugang Atmir Krasniqi gleicht für den TSV Essingen in der vierten Minute der Nachspielzeit aus. Die Partie bei der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach endet 2:2.

Aalen-Hofherrnweiler

Das Ostalb-Derby zwischen der TSG Hofherrnweiler-Unterrombach und dem TSV Essingen endete 2:2. Dabei führte die Mannschaft von Patrick Faber lange Zeit mit 2:0. Doch am Ende muss man sich mit einem Punkt begnügen. Essingen bleibt in der Verbandsliga gegen Hofherrnweiler unbesiegt.

Es lief bereits die 94. Minute in einem umkämpften Derby. Der TSV Essingen rannte einem Rückstand hinterher und warf nochmals alles nach vorne. Der eingewechselte Johannes Eckl flankte auf der rechten Seite den Ball zum ebenfalls eingewechselten Atmir Krasniqi, der abzog und zum 2:2 ausglich. Es war der Schlusspunkt in einem intensiven Ostalb-Derby. Aber der Reihe nach.

Bevor das Derby startete, gab es erst noch eine Schweigeminute und eine klare Ansage und Verurteilung gegen den Krieg. Von Beginn an war die TSG gut im Spiel, doch der erste Abschluss gehörte den Essingern. Niklas Groiß schoss den Ball in der vierten Minute aber relativ klar über das Tor. Nur drei Minuten später gab es Eckball für die TSG. Dabei beförderte TSG-Kapitän Johannes Rief den Ball an den Pfosten, doch Julian Köhnlein reagierte im Getümmel blitzschnell und köpfte das Leder ins Tor. Es war die sehr frühe 1:0-Führung für die Hausherren. Es sollte sogar noch besser kommen. In der 15. Minute gab es einen Freistoß auf der rechten Seite. Nicola Zahner brachte den Ball in den Strafraum und Magnus Haas erzielte das 2:0 für die TSG. Wie schon beim ersten Tor, sah die TSV-Abwehr dabei alles andere als gut aus. Das ärgerte auch Essingens Trainer Stephan Baierl: „Der Ball zum 2:0 war ewig in der Luft, der kommt ja mit Schnee wieder runter. So ein Tor zu bekommen ist einfach unglaublich ärgerlich. Solche Geschenke dürfen wir einfach nicht verteilen. Beim 1:0 hat die Zuordnung im Zentrum nicht gepasst, da war Johannes Rief sehr frei. Das darf uns nicht passieren.“ Viel mehr passierte im ersten Durchgang dann nicht mehr, es blieb beim 2:0 für die Mannschaft von Patrick Faber.

Essingen baute direkt nach Wiederanpfiff mehr Druck auf – und ein Schuss von Kapitän Tim Ruth wurde geblockt (47. Minute). Nach gut einer Stunde gab es Freistoß für die TSG, etwa 35 Meter zentral vor dem Tor. Zur Überraschung der vielen Fans, probierte es Nicola Zahner direkt. Dabei ging der Ball nur ganz knapp über das Tor. Gut 20 Minuten vor dem Ende kehrte die Hoffnung auf Zählbares auf Seiten der Essinger zurück. Der Eingewechselte Dean Melo verkürzte mit seinem Schuss aus der Distanz auf 1:2.

In der Schlussphase verpasste die TSG, den Deckel draufzumachen. Hannes Borst (76.) und Oliver Rieger (83.) verpassten das 3:1. Essingens Torhüter Alexander Michalik parierte gegen Rieger überragend. So kam es, wie es kommen musste. In der Nachspielzeit glichen die Essinger durch Atmir Krasniqi doch noch aus. TSG-Trainer Patrick Faber war mit dem Aufritt seiner Mannschaft trotz des späten Gegentors zufrieden: „Gegen Berg haben wir uns über den Siegtreffer in letzter Sekunde sehr gefreut, nun haben wir eines kassiert. Natürlich ist es bitter, aber so ist der Sport. In Summe haben wir aber ein gutes Spiel gemacht und ich bin stolz auf die Mannschaft. Ich freue mich über den Auftritt, nachdem wir uns die letzten Male schwer getan haben.“

Stimmen zum Spiel: "Können stolz auf uns sein"
Jonas Christlieb, Verteidiger TSG Hofherrnweiler-Unterrombach: „Den Ausgleich kurz vor Ende des Spiels zu kassieren, ist natürlich sehr bitter. Aber wir haben von Anfang an ein riesiges Spiel gemacht - und wir können stolz auf uns sein.“

Tim Ruth, Kapitän TSV Essingen: „Es war eine umkämpfte Partie. Hofherrnweiler hat es am Anfang richtig gut gemacht und war erschreckend effektiv bei den Standards. So liegt man dann 0:2 hinten und weißt nicht warum. Es galt Reaktion zu zeigen.Wir sind gut in die zweite Hälfte gekommen und konnten von der Bank reagieren. Die beiden Treffer zeigten, dass Qualität von der Bank kommt.“

Der kommt ja mit Schnee wieder runter."

Stephan Baierl, Trainer TSV Essingen
Im Verbandsliga-Derby haben sich die TSG Hofherrnweiler und der TSV Essingen 2:2 Unentschieden getrennt.
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