Israel dominiert die Footvolley-EM in Gmünd

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Israel siegt vor Frankreich und Deutschland.

Schwäbisch Gmünd. Es war, im Motorsport würde man sagen, quasi ein Start-Ziel-Sieg. Israel war als Favorit angetreten und verließ die Arena letztlich auch wieder als Sieger. Selbst im Finale ließen die Israelis mit Ron Ben Ishay und Maor Haas gegen die starke Mannschaft aus Frankreich keine Zweifel und siegten deutlich mit 2:0. Freude gab es auch beim deutschen Team. Dennis und Mitch Weber sicherten sich den dritten Platz und gehörten dabei etwas unerwartet mit zu den Topmannschaften Europas.

„Ich bin super happy über diesen Platz, damit stehen wir quasi in einer Reihe mit Mannschaften mit den drei Favoriten Israel, Frankreich und Spanien. Das ist für uns eine Topleistung, darauf können wir echt stolz sein“, so Dennis Weber nach dem Wettbewerb. Und so führte der Weg der Deutschen über die Gruppenphase mit einem Sieg über Portugal 2 und Schweden zur einer Niederlage 15:18-Niederlage gegen Italien ins Achtelfinale. Dort traf dann Deutschland 1 auf Deutschland 2. Wie der Stadionsprecher richtig sagte, wenigstens zieht nachher sicher eine deutsche Mannschaft in die nächste Runde. Und dies waren dann die Brüder Mitch und Dennis Weber, die sich gegen Jakob Domke und Joel Nißlein durchsetzten. Es folgte ein 2:1-Sieg über die Niederlande, in der nach einem verpatzten ersten Satz (8:18) und einem guten zweiten Satz (18:13), der dritte Satz sich erst bei 20:18 für Deutschland entschied.

Gegen die starken Franzosen waren die Brüder Weber dann aber mit 10:18 und 13:18 in den entscheidenden Situationen unterlegen. Dafür trumpften die beiden dann umso mehr im Spiel um Platz drei auf. Hier besiegte Deutschland die Spanier Facundu Silva Vera und Sergi Talavera Codina klar mit 2:0.

Der israelische Weg ins Finale war allerdings ein ziemlich geradliniger. Bereits in den Vorrundenspielen zeigten Ron Ben Ishay und Maor Haas ziemliche Dominanz und war athletisch top fit. Dies zeigten die beiden immer wieder im spektakulären Rettungstaten oder Shark-Attacks. So auch im Finale. Die Israelis waren gegen die beiden Franzosen Antoine Ottaviani und Dumè Susini schneller mit 15:6 in Führung, als manch ein Zuschauer schauen konnte. Der erste Satz war daraufhin mit 18:8 eine mehr als klare Angelegenheit. Die Franzosen verzweifelten nahezu, den Ball im Feld von Israel unterzubringen, da selbst nahe Bälle am Netz irgendwie noch mit einem langen Bein gerettet wurden. Der zweite Satz war dann mit 5:5 zwar enger, doch dann konnte Israel wieder dominieren. Beim 11:7 rettete Ron Ben Ishay dreimal spektakulär nacheinander und holte schließlich den Punkt, da er Frankreich mit viel Geduld zu Fehlern zwang. Dies war auch das Rezept von Israel: wenige Fehler machen und selbst souverän auftreten. Beim 15:9 war dann das Spiel fast schon entschieden, ehe Frankreich mit einem Fehler den Sieg zum 18:11 für Israel besiegelte. Mit einem Salto im Sand bejubelten die beiden Sieger den Titelgewinn.

Österreich setzt sich durch – Deutschland ohne Chance

Bei den Frauen siegten am Ende die Österreicherinnen mit einem 2:1-Sieg im Finale gegen Norwegen. Antonia Missethan und Julia Rauch siegten dabei im ersten Satz mit 18:12, ehe der zweite Satz deutlich mit 18:7 an Norwegen mit Henriette Ingvaldsen und Pernille Ingvaldsen Smith ging. Doch die Österreicherin setzten sich nach einem guten dritten Satz mit 15:11 knapp durch. Für die deutsche Mannschaft mit Nicole Kraus und Lea Storzum war nach einer Niederlage im Viertelfinale mit 17:19 und 7:18 gegen Favorit Österreich bereits früh Schluss.

Ergebnisse Herren:

Viertelfinale:

Niederlande – Deutschland 1 1:2

Spanien 1 – Portugal 1 2:0

Italien – Israel 0:2

Frankreich – Spanien 2 2:0

Halbfinale:

Deutschland 1 – Frankreich 0:2

Spanien 1 – Israel 0:2

Spiel um Platz 3:

Spanien 1 – Deutschland 1 0:2

Finale:

Frankreich – Israel 0:2

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