Johannes Großkopf gewinnt Stadtlauf

+
Johannes Großkpf gewinnt sein nächstes Rennen.

Der Bettringer setzt sich in Süßen klar durch. Für die zehn Kilometer lange Strecke benötigt er 32:41 Minuten.

Süßen. Beim Süßener Stadtlauf haben Johannes Großkopf und Tanja Massauer vom Sparda-Team Rechberghausen die Konkurrenz im Griff.  Schon beim Start des Feldes beim WMF BKK-Fitnesslauf über exakte zehn Kilometer, das im Vergleich zu früheren Jahren auf 101 Finisher erheblich geschrumpft war, kündigte Johannes Großkopf vom Sparda-Team Rechberghausen überdeutlichen Siegeswillen an. Mit energischen Schritten eilte er voraus und begann ein Rennen gegen die Uhr. Schon in der ersten der fünf zu laufenden Runden durch die Stadt, für die der Gmünder nur sechs Minuten benötigte, führte er mit uneinholbarem Vorsprung. Streckensprecher Simon Weißenfels rechnete hoch: „Wenn er das Tempo halten kann, ist eine Zeit um 32 Minuten drin“, lautete die Schätzung des früheren Chefs der AST-Triathleten. Die Verfolger, AST-Läufer Lukas Brix, der spätere Zweite in 38:03 Minuten, Lukas Waldenreich (LG farbtex Nordschwarzwald), Dritter in 38:53 Minuten, Marco Höpfner und Markus Brucks, beide vom Sparda-Team, liefen am Rathaus bereits anderthalb Minuten hinterher.

Elias Tomas Gabure vom Sparda-Team, mit seiner Mannschaft im vergangenen Jahr Sieger beim 50 Kilometer-Albmarathon-Stafettenlauf, musste bereits in der ersten Runde passen, da ihm das Fünf-Kilometer-Rennen eine halbe Stunde zuvor noch in den Beinen steckte. Großkopf lief wie ein Uhrwerk und konnte sein Tempo fast halten. Schon in der zweiten Runde hatte er das Feld eingeholt und wurde von einem vorausfahrenden Strecken-Radler angekündigt, um ihm ein Zickzack-Laufen zu ersparen. In 32:41 Minuten erreichte der Gmünder den Zielkanal, nur 19 Sekunden langsamer als 2019. „Unter 33 Minuten wollte ich laufen, das hat super geklappt“, lautete sein Kommentar. In die Top-Fünf liefen noch Manuel Geiger (39:19) und Henrik Stolzenburg (39:38). Bei den Frauen konnte sich Sparda-Team-Athletin Tanja Massauer am Ende der zweiten Runde von der bis dahin gleichauf laufenden Katrin Ochs von der LG Filder absetzen. Ochs, die erst vor zwei Monaten als Deutsche 50-Kilometer-Meisterin der Aktiven- und Seniorinnen-Klasse W45 gefeiert wurde, galt als harte Konkurrentin, ließ aber Schmerzen in den Beinen erkennen und musste deshalb ihr Tempo drosseln. Barbarossa-Berglaufsiegerin Julia Stier aus Wißgoldingen lief an dritter Position schon deutlich hinterher und hatte keine Chance, an die Spitze vorzulaufen. Nach 40:56 Minuten persönlicher Bestzeit blieb für Tanja Massauer die Uhr stehen, Ochs folgte 41:47 Minuten nach. Weit abgeschlagen lief Julia Stier nach 43:05 Minuten vor dem Rathaus an das Streckenende. 

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

Kommentare