Johannes Großkopf im Sieger-Modus

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Vom Start an vorneweg: Johannes Großkopf vom Sparda-Team Rechberghausen (rechts) und Maximilian von Lippe von der DJK Gmünd. Am Ende siegte einmal mehr Großkopf.

Laufsport Beim „32. Hohenneuffen-Berglauf“ ist die Konkurrenz einmal mehr chancenlos.

Die Organisatoren des Hohenneuffen-Berglaufes vom TSV Beuren boten mit einer „Corona-Version“ Ausdauersportlern die Möglichkeit, gleich nach den Lockerungen an die Startlinie zu treten. So gingen 223 Teilnehmer in Gruppen mit je 20 Akteuren im Zehn-Minuten-Takt auf eine geänderte 9,3 Kilometer lange Route mit 320 Höhenmetern, die aber diesmal nicht im Hof der Burg Hohenneuffen, sondern am Startpunkt auf dem Bolzplatz Raufwäldle, nahe der Panorama-Therme, endete.

Der Gmünder Johannes Großkopf vom Sparda-Team Rechberghausen, nicht unbedingt ein Freund von Bergstrecken, wurde bereits nach 35:30 Minuten im Zielkanal registriert, wusste aber erst am Ende des Laufes, dass er den Sieg mit nach Hause nehmen konnte. Er hatte mit Teamkollegen in der ersten Riege den Rundkurs, bei dem wegen der Corona-Regeln auf enge Trails verzichtet werden musste, in Angriff genommen.

Sein stärkster Konkurrent, Maximilian von Lippe von der DJK Schwäbisch Gmünd, Sieger des Barbarossa-Berglaufes in Göppingen vor drei Jahren, hatte am steilen Anstieg Richtung Burg zwar das Heft in die Hand genommen, bog aber unerklärlicherweise auf der gut gekennzeichneten Strecke falsch ab und musste sich am Ende mit Rang 24 (41:14) zufriedengeben. Nutznießer war Johannes Großkopf, der auf der zweiten Hälfte einmal mehr nur gegen die Uhr laufen musste. Mit der zweitbesten Zeit (36:00) registriert wurde Simon Friedrich vom TSV Straßberg, Dritter war Daniel Zuger von der LG Filder in 36:37 Minuten. Rang vier in 37:23 Minuten verdiente sich als Zweiter der Altersklasse M35 Sparda-Läufer Elias Tomas Gabure, 30 Sekunden vor Heiko Thiele vom AST Süßen.

Schnellste der 48 im Ziel gemessenen Frauen war Romy Spannowsky vom TUS Metzingen in 45:09 Minuten, die Christine Sigg-Sohn von der Turnerschaft Esslingen (45:29) und 100 Kilometer-Spezialistin Pamela Veith vom TSV Kusterdingen (45:50) auf die Plätze verwies.

Zur Freude ihres Trainers Hannes Großkopf erkämpfte sich Julia Stier aus Wißgoldingen in 47:23 Minuten den vierten Rang und verdiente sich den zweiten Platz bei den W20. Matthias Rueff vom SG Bettringen lief in 44:38 als 55. auf den achten Platz in der M30. Rolf Bayha

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