Johannes Großkopf und Annika Seefeld eine Klasse für sich

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Johannes Großkopf setzt sich sofort an die Spitze. Auch Annika Seefeld (Nummer 62) läuft vorne weg.

Den Lautersteiner Panoramalauf über 11,8 Kilometer dominieren Großkopf und Seefeld nach Belieben.

Lauterstein. Wie bei allen Laufveranstaltungen in diesem Jahr in der Region, konnte auch der Lautersteiner Panoramalauf keinen Teilnehmerrekord verbuchen. Mit 76 Starterinnen und Startern waren die Organisatoren des TV Weißenstein um Gabriele Saffert aber dennoch zufrieden. Lautersteins Bürgermeister Michael Lenz kümmerte sich diesmal auch wieder ganz persönlich um seine laufsportbegeisterten Besucher, schickte sie an der Lautersteiner Grundschule im Ortsteil Nenningen auf die Strecken und empfing sie beim Fest zur Siegerehrung.

Der anspruchsvolle Hauptlauf über 11,5 Kilometer mit 270 Höhenmetern, der durch das Christental, vorbei an der Reiterleskapelle über den Heldenberg nach Weißenstein führte, wurde vom ersten Meter an von Vorjahressieger Johannes Großkopf vom Sparda-Team Rechberghausen und Team-Kollegin Annika Seefeld bei den Frauen dominiert.

Bereits nach 43:11 Minuten blieb für den Gmünder Vielstarter die Uhr stehen. Fast sechs Minuten später finishte Lukas Brix vom AST Süßen (49:07), vor einer Woche Stadtlauf-Zweiter auf heimischem Boden. Nur 37 Sekunden länger lief, eine Woche nach ihrem siebten Rang beim Großglockner Berglauf, Annika Seefeld. Sie war eine Klasse für sich und fühlte sich als Straßdorferin auf heimischer Strecke sichtlich wohl.

Vorjahressiegerin ohne Chance

So hatte auch Vorjahressiegerin Julia Stier aus Wißgoldingen keine Chance und lief in 54:56 Minuten weit hinterher. Allerdings musste die Barbarossa-Berglaufsiegerin einen schmerzhaften Sturz am Heldenberg wegstecken, der im Ziel behandelt wurde. Fünfter wurde Armin Koenig, M50 von der TG Geislingen, nach 52:28 Minuten.

Den Lauterstein-Lauf über sechs Kilometer um den Stausee gewann Max Dangelmaier von der SG Lauterstein in 27:14 Minuten, zwei Sekunden vor seinem SG-Kollegen Marius Widmann. Schon an dritter Position finishte in 27:52 Minuten Alina Hieber vom TV Weiler i.d.B., im Schlepptau Nicola Wittwer von der LG Lauter, die 28:09 Minuten benötigte. Den Einsteiger-Lauf von vier Kilometern Länge entschied Jugnia Tchouga von der TG Geislingen in 19:52 Minuten für sich. Schnellste bei den Frauen war Leonie Ambach von den Nachwuchs-Leichtathleten des TSV Schlierbach in 23:04 Minuten.

Seefeld beim Großglockner-Lauf

Schon eine Woche nach der Europameisterschaft im Berglauf und Off-Road-Running im spanischen El Paso war Annika Seefeld vom Sparda-Team Rechberghausen bereits wieder bei einem hochkarätig besetzten Bergrennen, dem Großglockner-Berglauf, aktiv. 900 Teilnehmerinnen und Teilnehmer nahmen die schwere 13,4 Kilometer lange Route vom österreichischen Heiligenblut zur Franz-Josefs-Höhe in Angriff und mussten bis ins Ziel am Fuße des mit 3798 Meter höchsten Berges Österreichs 1400 Höhenmeter überwinden.

Annika Seefeld ging hochmotiviert auf ihre Spezialdisziplin, dem klassischen Bergauflaufen. Nach einem eintausend Meter langen Schlussanstieg mit 250 Höhenmetern wurde sie als 71. im Gesamtklassement, siebte Frau und Dritte der Klasse W20 nach 1:35:51 Stunden gefeiert.

Das Rennen gewann die kenianische Weltklasse-Bergläuferin Joyce Muthonie Njeru in 1:26:02 Stunden. Erster war deren Landsmann Patrick Kipngeno nach 1:08:22 Stunden.

Annika Seefeld und Johannes Großkopf.

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