Josefine Schäkel erfüllt die Norm

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Starker erster Wettkampf: Josefine Schäkel verbesserte ihre persönliche Bestleistung über 100 Meter Hürden deutlich und darf sich über die Qualifikation für die deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock Ende Juli freuen.

Die Hürdenläuferin glänzt mit Bestleistung und erfüllt die Voraussetzungen für die deutschen Jugendmeisterschaften. Auch die anderen Kaderathleten der LG Staufen starten stark.

Schwäbisch Gmünd.

Aufgrund ihrer Kaderzugehörigkeit startete Josefine Schäkel über die 100m Hürden bereits in die Freiluftsaison 2021. Trotz den eingeschränkten Trainingsmöglichkeiten im Herbst- und Wintertraining zeigte die U20-Athletin der LG Staufen ihr Können und erzielte nicht nur eine neue Bestleistungen, sondern qualifizierte sich auch für die deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock.

Während die meisten Athletinnen und Athleten der LG Staufen erst Anfang Juli bei den Vereinsmeisterschaften der LG im heimischen Berufschulzentrum in Schwäbisch Gmünd in die Wettkampfsaison starten, stellte sich Josefine Schäkel in Weinheim bei der „B&S Kurpfalz Gala“ der Konkurrenz in der Altersklasse U20. Für sie war es der erste Wettkampf in diesem Jahr, den sie zudem aus dem vollen Trainingsbetrieb absolvierte. Und genau diese Tatsache macht ihre Leistung noch bemerkenswerter. 14,66 Sekunden standen am Ende für sie auf der Anzeigetafel, damit verbesserte sie ihre persönliche Bestleistung deutlich und durfte sich auch über die Qualifizierung für die deutschen Jugendmeisterschaften in Rostock Ende Juli freuen.

Die 14-Meter-Marke knacken

Ebenfalls in Rostock antreten wird Milaine Ammon, sie knackte die Qualifikationsnorm bereits mehrfach in diesem Jahr und zeigte bei allen Wettkämpfen eine durchgehend gute Form. Zudem liegt sie aktuell auf Rang vier der Deutschen Jahresbestenliste ihrer Altersklasse, obwohl sie in diesem Jahr eine deutliche Umstellung mit der schwereren 4-Kilogramm-Kugel zu verkraften hat. Dennoch zeigte sie stabile Weiten und kommt dem Ziel, die 14-Meter-Marke zu knacken, immer näher. Letztendlich wird es nur eine Frage der Zeit sein, bis Ammon das gelingt.

Allgemein ist der aktuelle Einsatz der Athleten der LG Staufen sehr lobenswert, nach fünf Monaten Zwangspause Stück für Stück eine sportliche Form aufzubauen. Allerdings ist der Aufbau auch mit kleinen Rückschlägen verbunden, sei es durch Krankheit oder Verletzung nach der langen Pause. Ex-Olympiasieger und LGS-Trainer Lutz Dombrowski freut sich, dass die Athleten in Kleinstgruppen wieder ins Stadion zurückkehren dürfen, sagt aber auch: „Von einer Trainingsnormalität kann man jedoch aufgrund der aktuellen Situation noch lange nicht reden.“ Die Folgen der Pandemie wird auch die Leichtathletik als Individualsportart noch eine Weile begleiten. Ein Stückchen Normalität und Hoffnung werden die anstehenden Wettkämpfe bringen, vor allem die angesprochenen Vereinsmeisterschaften der LG Staufen Anfang Juli. Hier wird sich zeigen, was die Athleten in eigenständiger Vorarbeit während des Lockdowns geleistet haben und was in der kurzen Trainingszeit aufgebaut werden konnte.

Von Normalität kann man noch nicht reden.“

Lutz Dombrowski, Trainer der LG Staufen

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