Julia Stangl verstärkt die DJK Gmünd

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Die nächste Neue: Außenangreiferin Julia Stangl trägt künftig das Trikot des Regionalligisten DJK Gmünd. Rechts Abteilungsleiter Klaus-Jürgen Roos, links Sponsor Alfred Seitz.

Die Außenangreiferin meldet sich auf den Instagram-Aufruf. Bosch: „Ein Glücksfall.“

Schwäbisch Gmünd. „Es war ein Glücksfall“, beschreibt DJK-Trainer Hannes Bosch die Verpflichtung von Julia Stangl. Die 31-Jährige meldete sich auf den Instagram-Aufruf der DJK-Volleyballerinnen nach Verstärkung und passte prompt ins Profil.

„Ich habe den Aufruf gesehen und einen neuen Verein gesucht und nach dem Probetraining haben wir schnell gesehen, dass es passt“, so Stangl. Die Außenangreiferin war nämlich zuletzt nach dem Umzug nach Aalen ohne festen Verein. Zuvor spielte sie in Eibelstadt (bei Würzburg) in der dortigen Bayernliga, was in Baden-Württemberg der Oberliga entspricht. Auch wenn die DJK weiterhin massive Probleme auf der Mitte hat, so nimmt Hannes Bosch die erfahrene Spielerin gerne auf. „Sie hilft uns auf dem Feld mit ihrer Erfahrung und Stabilität in der Annahme. So eine wie sie kann man immer bringen, wenn man grade wackelt oder dringend man wieder den Aufschlag zurückgewinnen muss“, so Bosch.

Mehr Lautstärke auf dem Platz

Zudem erhofft sich Bosch von der selbstbewussten Frau mehr Lautstärke auf dem Platz.

Auch Abteilungsleiter Klaus-Jürgen Roos von der DJK Schwäbisch Gmünd freut sich auf den Neuzugang: „Wir freuen uns auf sie und brauchen auch eine Spielerin wie sie, die das Spiel stabilisieren kann.“ Julia Stangl jedenfalls trainiert schon seit einigen Wochen regelmäßig mit, merkt aber den Unterschied zur Oberliga: „Es macht Spaß, aber gerade in der Athletik muss ich auf jeden Fall noch aufholen.“

Die Mitte bleibt das Problem

Trainer Hannes Bosch erhofft sich dabei von der Außenangreiferin die klaren Aktionen. „Sie ist eher eine unspektakuläre Spielerin, die aber wahnsinnig wichtige Dienste leistet. Wie die Pässe sauber zum Mann bringen, oder mit ihrer Routine wie bereits angesprochen die Annahme zu stabilisieren. Da bringt sie uns auf jeden Fall voran“, sagt Hannes Bosch.

Gleichwohl wissend, dass die Außenannahme bereits gut aufgestellt ist. Problematisch sind weiterhin die Mitte, in der momentan noch ganz große Fragezeichen hinter den Spielerinnen stehen. Im Zuspiel hatte die DJK Schwäbisch Gmünd für die Regionalliga-Mannschaft bereits vor Kurzem mit Paloma-Rebecca Kraft einen Ersatz gefunden.

Am 25. September geht die Saison für die DJK Schwäbisch Gmünd los mit einem Auswärtsspiel in Villingen.

Jan-Philipp Strobel

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