Junge Löwinnen gierig auf den Titel

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Die SG Bargau-Bettringen empfängt im Hinspiel um die Württembergische Meisterschaft die TG Biberach.

  Die SG Bargau-Bettringen empfängt im Hinspiel um die Württembergische Meisterschaft die TG Biberach.

Bettringen.

Für die weibliche A-Jugend der HSG Bargau-Bettringen geht am Sonntag ein kleiner Traum in Erfüllung. Nämlich dann, wenn die jungen Löwinnen um 16 Uhr in der Bettringer Uhlandhalle im Hinspiel um die württembergische Meisterschaft auf die TG Biberach treffen.
Für das Trainerteam Nico Krauß, Franziska Folter und Carla Ocker und natürlich für alle Spielerinnen ist es der Höhepunkt ihrer bisherigen Laufbahn: über fünf Jahre hinweg wurde die Mannschaft immer weiter geformt, holte in der B-Jugend den Meistertitel in der Bezirksliga, wurde 2020/2021 durch Corona in der Weiterentwicklung sprich: die Qualifikation zur Verbands- oder Württembergliga ausgebremst und hat es nun geschafft, als Staffelsieger der Württembergliga 1 mit 12:0 Punkten die Finalrunde zu erreichen. Hier wird nun in einem Hin- und Rückspiel der württembergische A-Jugendmeister ermittelt.

Trainer Krauß ist natürlich entsprechend stolz auf die gesamte Mannschaft und deren Entwicklung. „Wir haben ein unglaublich gutes Teamgefüge und es ist wirklich toll, mit anzusehen, was sich über die Dauer von fünf Jahren hin entwickeln kann. Und dabei darf man nicht vergessen, dass die Mannschaft ausschließlich aus Spielerinnen besteht, die von je her bei der HSG2B gespielt haben und nicht irgendwie von umliegenden Vereinen zusammengewürfelt wurden. Das ist durchaus ein starker Nachweis für die solide Trainingsarbeit bei unserer Spielgemeinschaft.“


Die Roten Löwinnen treffen nun zunächst am Sonntag in der Bettringer Uhlandhalle um 16:00 Uhr auf den Sieger der Staffel 2, die TG Biberach. Die Gäste waren nach der Vorrunde als Tabellenzweiter hinter dem TV Altenstadt in die Württembergliga eingezogen, entwickelten sich hier aber permanent weiter und ließen so renommierte Mannschaften wie Salamander Kornwestheim, VfL Pfullingen und die SG Hofen-Hüttlingen deutlich hinter sich. Besonders imposant ist auf Biberacher Seite die Offensivabteilung, die durchschnittlich pro Partie deutlich mehr als 30 Treffer erzielt. Somit ist bereits im Vorfeld klar, dass dem Abwehrverbund der HSG Bargau-Bettringen Schwerstarbeit bevorsteht.


Was die Aufstellung und den Kader der Junglöwinnen anbelangt, gibt es für die beiden Finalspiele noch mehrere Fragezeichen. Definitiv fehlen wird Abwehrchefin Eva Hettler, die sich nach ihrer Knie-OP noch in der Aufbauphase befindet und ihr Team nur von der Bank aus wird unterstützen können. Aktuell stark angeschlagen ist auch Melina Wamsler sowie, mit Maxine Weber und Alicia Grünauer, zwei der insgesamt fünf Spielerinnen aus der eigenen B-Jugend. In wie weit diese Spielerinnen am Sonntag überhaupt einsatzbereit sind, wird sich eher sehr kurzfristig entscheiden. Als Vorbereitung auf die beiden Endspiele wurden im Vorfeld ganz normale Trainingseinheiten absolviert. „Wir wollen in erster Linie nach uns und auf unsere eigenen Stärken schauen. Dazu gehört eine sattelfeste Abwehr sowie das schnelle Umschaltspiel.“


Und so will man zwar selbstbewusst, aber dennoch hochkonzentriert in das Heimspiel am Sonntag starten, um sich für das Rückspiel eine möglichst gute Ausgangsposition zu verschaffen. Dabei hofft man natürlich, dass möglichst viele eigene Anhänger den Weg in die Uhlandhalle finden, um dem Team zusätzlich den Rücken zu stärken und gleichzeitig dem Ereignis einen angemessenen Rahmen verleihen.

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