Kienle: Meniskus eingerissen

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Steffen Kienle
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Der Torjäger hat sich im WFV-Pokal beim Göppinger SV erneut verletzt, will aber nächste Woche wieder dabei sein. Dasselbe gilt für Jonas Arcalean.

Aalen.

Lucas Arcalean saß nach dem Schlusspfiff frustriert auf der Ersatzbank. „Hoffentlich ist es nicht wieder gerissen“, sagte der 24-jährige Neuzugang des VfR Aalen nach dem WFV-Pokalspiel beim Oberligisten Göppinger SV. Und blickte schmerzverzerrt auf seinen Fuß. Der Angreifer war der einzige Profi, der sich nicht richtig über den 2:1-Sieg beim Oberligisten Göppinger SV freuen konnte.

Arcalean hatte einen Teil der Vorbereitung verpasst, weil er noch an einem Haarriss laborierte, den er sich im Vorjahr in Diensten des FC Gießen zugezogen hatte. Das war nicht die einzige schlechte Nachricht. Auch Top-Torjäger Steffen Kienle hat sein (Kurz-)Comeback nach seiner Leistenverletzung nicht schadlos überstanden. Allerdings an anderer Stelle: Der 26-Jährige aus Elchingen klagte tags darauf über Knieschmerzen.

Inzwischen stehen die Diagnosen fest, und beide sorgen beim VfR Aalen für Erleichterung. Bei Arcalean ist nichts gerissen, stattdessen war die Belastung durch den Schlag kurz nach der Verletzung zu groß. „Wir werden Jonas dieses Woche vollends rausnehmen, so dass er kommende Woche wieder schmerzfrei zur Verfügung steht“, sagt VfR-Trainer Uwe Wolf.

Kienle und Arcalean fallen aus

Bei Steffen Kienle wurde ein leichter Einriss des Meniskus' festgestellt, auch die Kapsel habe „etwas abbekommen“. Aber: „Beim Meniskuseinriss handelt es sich um eine ältere Verletzung“, sagt Kienle und fügt hinzu, dass „das nicht weiter schlimm ist“. Auch der 26-Jährige verzichtet in dieser Woche vollends aufs Mannschaftstraining. Und: Sowohl Kienle als auch Arcalean verpassen damit auch das WFV-Pokalspiel beim SC Geislingen an diesem Mittwoch (Anpfiff: 18.30 Uhr).

Steffen Kienle hätte zwar gerne mitgewirkt, um „wieder richtig reinzukommen“. Andererseits will der 26-Jährige auch nichts riskieren. „Mir ist wichtig, dass ich nach der langen Pause endlich wieder über einen längeren Zeitraum schmerzfrei trainieren und spielen kann und dass ich wieder voll im Saft stehe.“

Das ist auch Trainer Uwe Wolf am liebsten.

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