Kimi Köhnlein holt Silber mit dem Team

+
Kimi Köhnlein überzeugte beim Deutschland-Pokal in der Schwäbisch Gmünder Großsporthalle. Mit der Mannschaft holte er die Silbermedaille. Im Einzel belegte er einen starken siebten Rang.
  • schließen

Beim Deutschland-Pokal in Schwäbisch Gmünd landet der Sportler vom TV Wetzgau auf Rang sieben. Vereinskamerad Philipp Steeb sammelt am Pauschenpferd die meisten Punkte.

Schwäbisch Gmünd

Ganz im Zeichen des Turnens stand die Gmünder Großsporthalle am letzten Oktober-Wochenende. Knapp 200 Nachwuchsturner waren beim Deutschland-Pokal der Altersklassen M 13 bis 18 am Start. Mit dabei waren auch mehrere Turner des TV Schwäbisch Gmünd-Wetzgau. Kimi Köhnlein feierte dabei einen großen Erfolg: Mit der Mannschaft (Schwäbischer Turnerbund) holte er die Silbermedaille.

Auch im Einzel wusste er zu überzeugen. Er belegte in der Klasse M 13-14 den siebten Rang. Zum Auftakt holte er an den Ringen 10,75 Punkte. Noch etwas besser war er mit 10,95 Punkten am Reck. Viertbester war Köhnlein am Barren: 11,75 Punkte waren der Lohn für Riesenfelge, Felge, Doppelsalto und dem Abgang. 10,95 Punkte gab es beim Sprung – und zwar für einen hohen Doppelsalto gestreckt in den Stand. Die meisten Punkte staubte Köhnlein am Boden ab: Der junge Kunstturner des TV Wetzgau präsentierte spektakuläre Darbietungen wie Salti oder Schrauben. Dafür gab es von der Jury insgesamt 12,1 Punkte. Am Pauschenpferd holte Kimi Köhnlein 10,60 Punkte. So kam er am Ende auf 67,11 Gesamtpunkte und mit seinem Wettkampf war er mehr als zufrieden: „So gut wie heute war ich noch nie – ohne größere Fehler, dazu bin ich auch nicht gestürzt. Die Stimmung in der Halle mit den Zuschauern war richtig gut“, so das Fazit von Kimi Köhnlein.

Mannschaftskamerad Philipp Steeb ging im Einzel ebenfalls an den Start. Da er sich vor rund einem Monat den Finger gebrochen hatte, startete er nur an drei der insgesamt sechs Geräten. Mannschaftsarzt Dr. Ralph Dalferth gab wenige Tage zuvor grünes Licht. Beim Sprung holte er 12,25 Punkte, es war das viertbeste Ergebnis der Altersklasse 13/14. Noch etwas toppen konnte er seine Leistung am Boden: 12,75 Punkte bedeuteten die drittbeste Wertung. „Es lief sehr gut, allerdings hatte ich wegen meiner Verletzung nicht viele neue Elemente eingebaut“, so Philipp Steeb. Am Pauschenpferd konnte ihn niemand besiegen. Für den starken Auftritt gab es satte 12,35 Punkte. So bewertete Wetzgaus Trainer Paul Schneider die Auftritte der Beiden: „Philipp Steeb hat an den drei Geräten hervorragend geturnt und auch Kimi Köhnlein hat einen super Wettkampf hingelegt. Ich bin sehr zufrieden.“

Auch in der Altersklasse 15 bis 18 Jahre waren Wetzgauer Turner dabei – und zwar die Bundesligaturner Valentin Zapf und Thore Beissel. Valentin Zapf gewann deutlich und mit Höhepunkten an Reck, Sprung und Boden. Er begeisterte durch sein sauberes und elegantes Turnen. Thore Beissel verlor am Reck wichtige Punkte. Doch durch starke Leistungen am Pauschenpferd und Barren sicherte er sich letztlich aber noch den dritten Platz.

Die Zuschauer kamen an den beiden Wettkampftagen voll auf ihre Kosten, und Trainer Paul Schneider war froh, dass alles reibungslos ablief. „Wir haben ein ausschließlich positives Fazit für die Veranstaltung bekommen: alle Zuschauer, Trainer, Turner und Offiziellen waren sehr zufrieden mit dem Ablauf und der Organisation des Deutschland-Pokals. Dieses Lob könnten wir uns nicht verdienen ohne die vielen ehrenamtlichen Helfer, denen noch einmal mein herzlicher Dank gilt. Dazu haben alle Corona-Hygiene-Vorschriften gegriffen. Es war eine rund um gelungene Veranstaltung.“

So gut wie heute war ich noch nie.“

Kimi Köhnlein, Kunstturner TV Wetzgau
Philipp Steeb ging nach Verletzungspause an drei der insgesamt sechs Geräten an den Start.

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

Mehr zum Thema

WEITERE ARTIKEL

Kommentare