Klaus Peter Sorg stirbt mit 78 Jahren

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Klaus Peter Sorg

Er war ein Pionier in seiner Sportart: Spieler, Funktionär und Visionär beim TSV Böbingen.

Böbingen. Von seiner schweren Krankheit gezeichnet, war es Klaus Peter Sorg am 27. Mai noch vergönnt, bei der Jubiläumsveranstaltung der Tischtennisabteilung des TSV Böbingen teilzunehmen. Es war ihm ein besonderes Bedürfnis, dabei zu sein, schließlich ging die Gründung der Tischtennisabteilung im Jahr 1982 auf seine Initiative hin zurück. Niemand ahnte damals im Mai, dass es seine Abschiedsvorstellung sein sollte, zumal er voller Hoffnung war, gesund zu werden. Am 5. Juli 2022 ist Klaus Peter Sorg im Alter von 78 Jahren.

Verfolgt man die sportliche Vita von Sorg, so wird besonders deutlich, welche Wertstellung er im Verlauf der letzten 37 Jahren innerhalb der Abteilung des TSV Böbingen inne hatte. Gründungsinitiator, Gründer der Abteilung, erster Jugendtrainer und Jugendbetreuer, erster Abteilungsleiter (dieses Amt bekleidete er von 1982 bis 1994), erster Pressewart, stellvertretender Abteilungsleiter (1999 bis 2004) und letztendlich aktiver Spieler von 1982 bis 2018. Mit 562 Pflichtspieleinsätzen zählte er zu den erfolgreichsten Spielern der Abteilung.

Doch nicht nur als Funktionär und aktiver Spieler erwarb er sich besondere Wertschätzung. Im Jahr 2004 rief er eine Tischtennis-Behindertensportgruppe ins Leben und setzte sich gegen die damaligen Zweifler durch. Niemand ahnte damals, dass er diese Gruppe bis 2019 kontinuierlich leiten sollte. Für seine außerordentlichen Verdienste im Tischtennisverband Württemberg-Hohenzollern wurde ihm 2014 die Silberne Ehrennadel des Verbandes verliehen.

Klaus Peter Sorg hinterlässt seine Frau und zwei Kinder.

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