Knappe Heimniederlage für Ellwanger Volleyballer

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Volleyball, TSV Ellwangen - Heidelberg, MVP-Wahl: Janos Schaller (Nr.8) wurde dies auf Ellwanger Seite.

Der TSV Ellwangen unterliegt der SG Heidelberg mit 2:3.

Ellwangen.

Nach zwei punktreichen Siegen in den letzten beiden Spielen mussten sich die Regionalliga-Volleyballer des TSV Ellwangen am vergangenen Samstag gegen die SG Heidelberg knapp mit2:3 geschlagen geben.

Die Ellwanger mussten krankheitsbedingt auf Außenangreifer Tom Wenczel verzichten sowieauf die Langzeitverletzten Michael Mahler und Winfried Lingel. Letzterer unterstützte jedochals Co-Trainer den Headcoach Martin Pfitzer.

Nach dem 3:2 Sieg über eine starke Emmendinger Mannschaft am vergangenen
Wochenende konnten die Virngrundrecken befreit und ohne Druck gegen die bisher
unbekannten Heidelberger aufspielen, schließlich stand man mit 11 Punkten solide im
Mittelfeld der Tabelle da. Das Spiel begann auf einem ausgeglichenen Niveau und die
Ellwanger konnten direkt zu Beginn unter anderem mit Mittelblocker Lorenz Liss ihre
Blockstärke unter Beweis stellen und mit aggressiven Angriffen über den Außen- und
Diagonalangriff untermauern. So setzten sich das Team aus dem Virngrund mit 20:16
deutlich von den Gästen ab und beendete den ersten Satz mit 25:21.
In Satz 2 ließ man sich dann zeitweise durch druckvolle Aufschläge der Gegner unter Druck
setzen, was in einen Vorsprung von 3:9 für die SG Heidelberg resultierte. Mit effektiven
Aufschlägen durch Diagonalangreifer Florian Bruckmüller und erneutem Fokus auf präzise
Blockarbeit holten die Ellwanger ihre Gäste rasch ein und konnten zur Crunch-Time mit18:17 in Führung gehen. Der trotz 2G+-Regelung gut besuchten Rundsporthalle wurde einabsolut regionalligatauglicher Schlagabtausch auf hohem Niveau geboten und wieder einmaltrieben die zahlreichen Ellwanger Fans das TSV-Team zum Satzgewinn mit 25:21.Motiviert startete man in Satz drei und konnte das starke Niveau zunächst halten, was in sichin einem Vorsprung von drei Punkten beim Spielstand von 6:3 widerspiegelte. Allerdingsbrach die Ellwanger Annahme zusehends unter gezielten Flatter-Aufschlägen derHeidelberger ein und man verpasste den Moment den Anschluss wieder zu finden. Ab demSpielstand von 12:12 spielte das Team der Heidelberger Gäste nahezu fehlerfrei und konnteden Satz deutlich mit 17:25 für sich entscheiden.

Im Satz vier war die Heidelberger Truppe dann endgültig im Spiel angekommen und der TSVlief einem dauerhaften Rückstand hinterher und fand sich beim Spielstand von 11:18 undbereits zwei genommenen Auszeiten durch Trainer Martin Pfitzer wieder. Spielelemente wieBlock, Feldabwehr und Annahme, welche in den Sätzen eins und zwei den Erfolg sicherten,konnten nun nicht mehr konstant aufrechterhalten werden. Intelligent spielendeHeidelberger ließen nichts mehr anbrennen und konnten auch Satz 4 mit 15:25 für sichentscheiden.


Auch im Tie-Break gelang es den Ellwangern nicht mehr an die Gäste heranzukommen undan die vorangegangenen Leistungen anzuknüpfen. Zu viel Nervosität und Unsicherheitprägten den Entscheidungssatz auf Ellwanger Seite und man musste sich mit 8:15 geschlagengeben.


Zum wertvollsten Spieler des Spiels wurde auf Seiten des TSV Janosch Schaller gewählt.
Damit ist die SG Heidelberg neben dem Vfl Sindelfingen erst die zweite Mannschaft, welchedem TSV einen Sieg vor der grandiosen Kulisse in der Rundsporthalle entlocken konnte. DieFan Präsenz in der Rundsporthalle war und ist nach wie vor das Kapital der Volleyballer desTSV bei jedem Heimspiel.

Trotz schwächeren Phasen in den Sätzen drei und vier konnten die Ellwanger Volleyballerauch nun wieder einen Punkt einfahren und stehen mit 12 Punkten unverändert solide aufPlatz 5 der Regionalliga-Süd. Das Restprogramm der Vorrunde sieht noch zweiAuswärtspartien in Bad Waldsee und in Freiburg vor, bevor es dann pünktlich vorWeihnachten in die Winterpause geht.


TSV Ellwangen: Pius Maier, Florian Bruckmüller, Jannis Hirschmiller, Christian Kopp, David
Lohner, Lorenz Liss, Linus Liss, Robin Vogel, Julius Gaugler, Tobias van der Jagt, JanoschSchaller, Winfried Lingel (Co-Trainer), Martin Pfitzer (Trainer)

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