Sportmosaik Alexander Haag über bessere Fußballzeiten und Wechselspiele

Krauß zieht's zum Ex-Trainer

  • Weitere
    schließen

Genau zwei Jahre ist es her: Am 18. Mai 2019 endete die Drittliga-Zeit beim VfR Aalen. Im letzten Spiel gab's in der heimischen Ostalb-Arena vor 3912 Zuschauern ein 1:1 gegen Hansa Rostock. Von den 14 VfR-Profis, die damals auf dem Platz standen, ist nur noch einer beim VfR: Keeper Daniel Bernhardt. Plus Ersatztorwart Matthias Layer. Und nur drei Ex-Spieler sind aktuell noch drittklassig:

Petar Sliskovic (Türkgücü München), Antonios Papadopoulos (Hallescher FC) und Nicolas Sessa (1. FC Kaiserslautern). Genau genommen sind es sogar vier: Marvin Büyüksakarya spielt bei Turgutluspor in der 3. türkischen Liga.

Die Hälfte der damals eingesetzten Profis beim VfR Aalen ist auch heute viertklassig. Neben Daniel Bernhardt sind das Clemens Schoppenhauer (FC Oberneuland), Thomas Geyer (SSV Ulm 1846), Torben Rehfeldt, Luca Schnellbacher (beide SV Elversberg), Mattia Trianni (Delmenhorst) und Marian Sarr (Bonner SC). Royal-Dominique Fennell ist beim Oberligisten SGV Freiberg unter Vertrag, Matthias Morys hat seine Karriere beendet, und Johannes Bühler ist vereinslos.

Apropos ehemalige Aalener: Anton Fink steht beim Ligakonkurrenten SSV Ulm 1846 derzeit auf dem Abstellgleis. Der 33-jährige Rekordtorjäger der 3. Liga, der einst auch das VfR-Trikot getragen hat, war in den vergangenen 13 Spielen lediglich dreimal im Einsatz. Teilweise reichte es nicht einmal für die Ersatzbank, Fink hat derzeit eher einen Stammplatz auf der Tribüne. Dabei löste die Verpflichtung des zweitligaerfahrenen Torjägers im Sommer 2020 große Hoffnungen aus. Und nun? „Wir sind alle überrascht über die entstandene Situation, und dass die nicht glücklich ist, kann jeder ablesen“, sagt Sportvorstand Anton Gugelfuß. Und was sagt Trainer Holger Bachthaler? „Letztendlich benennen wir den Kader nach sportlichen Gründen. Wenn jemand nicht dabei ist, dann sind wir sportlich nicht so zufrieden, wie wir es sein sollten ...“

Der FC Normannia Gmünd hat einen neuen Torwarttrainer verpflichtet: Dimitrios Gkouliamanis tritt beim Verbandsligisten die Nachfolge von Magnus Burkhardt an. Der 39-jährige Gkouliamanis spielte für den SV Fellbach sowohl in der Landesliga als auch in Verbandsliga und wechselte später zum TV Oeffingen in die Bezirksliga. Zuletzt war er bei Iraklis Waiblingen aktiv.

Nach den drei Verlängerungen mit Philipp Ebner, Serkan Özgür und Beytullah Cinar kann Fußball-Landesligist TSG Waldstetten gleich drei Neuzugänge präsentieren: Liridon Elezaj, Nico Waidmann und Roberto Nicolosi werden in der kommenden Saison das TSGV-Trikot überstreifen. Nicht mehr in Waldstetten vor den Ball treten wird Tobias Kubitzsch. Der Mittelfeldspieler schließt sich dem Verbandsligisten 1. FC Heiningen an.

Auch ein paar Etagen drunter wird fleißig gewechselt. Daniel Krauß verlässt den A-Ligisten SV Eigenzell und wechselt zum Ligakonkurrenten DJK Stödtlen. Damit spielt der Keeper künftig wieder unter Trainer Darko Saveski, den er aus gemeinsamen Zeiten beim FC Ellwangen kennt. Im Trikot der Ellwanger fiel Krauß einst sogar Trainer Frank Schmidt vom 1. FC Heidenheim auf. Im Sommer 2015 absolvierte der FC ein Testspiel gegen den Zweitligisten. Und das Ergebnis wäre damals höher als 0:17 ausgefallen, wenn Krauß nicht gewesen wäre. „Er war wirklich gut“, sagte Frank Schmidt hinterher.

Die SF Eggenrot werden in der neuen Saison von Benedikt Neugebauer trainiert. Und der neue Coach hat nun auch seinen Co-Trainer gefunden: Florian Taglieber wechselt von der DJK-SV Eigenzell zum B-Ligisten.

Zurück zur Übersicht: Regionalsport

WEITERE ARTIKEL