Kundstradsport-DM: RSV Ebnat zweimal auf Platz 10

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RSV Ebnat

Sportlerinnendes RSV Ebnat erreichen bei der Deutschen Meisterschaft zweimal den zehnten Platz - und sind nicht ganz zufrieden.

Mainz.

Im Landesverband Rhein-Hessen haben sich kurzfristig mehrere Vereine zusammen getan, um in Mainz die Deutsche Hallenradsportmeisterschaft der Elite auszurichten. 1er und 2er, sowie 4er und 6er Kunstradsport, 4er und 6er Einradsport im Wechsel mit Radpolo und Radball waren an zwei Wettkampftagen zu erleben. Der Rad-Sport-Verein Ebnat hatte mit drei Startern die Qualifikationshürden genommen.

Die vergangenen Wochen waren vom Training vieler Details geprägt. Die Trainingseinheiten in Mainz waren vorab online gebucht worden. In den Wettkampfhallen allen angekommen, wurden die Vorbereitungen angegangen. Die unterschiedlichen Böden der Trainings- und der Wettkampfhalle wurden getestet. „Der Boden verzeiht nichts“, war das Urteil einer erfahrenen Sportlerin und so war klar, dass der Reifendruck auf knapp unter 15 bar gedrückt wurde. Zudem mussten die Sportlerinnen die Pedale rhythmisch und gleichmäßig laufen lassen und in der Körperspannung einfach perfekt sein, dann sollte die Umsetzung der Schwierigkeiten in den Programm gelingen. Und die nervliche Anspannung beherrschen, schließlich ist ein Start bei einer Deutschen Meisterschaft zwar nichts neues für die Radartisten aus Ebnat, aber immer etwas Besonderes.

Der Vierer startet

Am Samstag gingen die Vierer Elite mit Carolin Hald, Anita Kotulek, Carina Stillhammer und Marina Röck auf die Wettkampffläche. Absolute Konzentration im Team, die Vorderräder hoch gezogen – sie sollten die nächsten fünf Minuten keine Bodenberührung bekommen. Mit zwei halben Drehungen begannen die Pedale die Kunsträder rückwärts in Bewegung zu setzen und auch diese Richtung sollte die gesamte Fahrzeit gelten. Bei der vierten Übung stimmten die Tempi nicht perfekt und es kam zu einem Bodenstand, die Abwertung tat weh. Die nächsten Übungen liefen wieder sehr gut. Es schlichen sich manche Unstimmigkeiten ein.

Bei der Schleifentorfahrt zeigten sie Perfektion und zwei Sportlerinnen fuhren exakt gleichzeitig durch das enge Tor. Beim Außenstern musste die Fahrt zum Stillstand gebremst werden und ein Fuß auf dem Boden verhinderte schlimmeres. Dann war auch die Fahrzeit zu Ende. „Hätte etwas besser laufen können“, war das gemeinsame Resümee, aber ein 10. Platz bei der Deutschen Meisterschaft ist eine gute Platzierung.

Der ebenfalls qualifizierte Sechser Elite konnte infolge Erkrankung nicht an den Start gehen, dabei hatten sich die vier Damen und Jessica Haag und Luisa Klopfer gut vorbereitet.

Klopfer gut im Einer

Kurz danach ging bei den 1er Frauen mit Theresa Klopfer weiter. Höchste Schwierigkeiten sind in der Kür enthalten: Lenkerhandstand in der Acht gefahren, der Maute Sprung, der freie gefühlvolle Hüpfer vom Sattelstand direkt auf den Lenker, und die Drehungen auf den Punkt gebracht und andere mehr.

Die Kür lief sehr gut, bei einigen Kraftübungen waren noch kleine Defizite vorhanden. Einige kleinere Abwertungen brachten für Theresa Klopfer den 10. Platz. Mit Vater und Trainer Thomas kam sie zum Schluss: „Hätte etwas besser laufen können.“

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