Layer wieder die Nummer eins?

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Darf sich Hoffnungen auf seinen dritten Regionalligaeinsatz machen: Trainer Uwe Wolf hat angekündigt, seinem Ersatzkeeper Matthias Layer auch in Großaspach wieder das Vertrauen zu schenken.
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Der VfR Aalen setzt im Auswärtsspiel bei der SG Sonnenhof Großaspach erneut auf den Nachwuchs. Im Tor ist Kapitän Daniel Bernhardt nicht mehr gesetzt.

Aalen.

Der VfR Aalen kann erneut keinen 18er-Kader aufbieten. Im Auswärtsspiel bei der SG Sonnenhof Großaspach am Samstag fehlen neun Profis - acht davon verletzungsbedingt. Trainer Uwe Wolf sieht's gelassen - und schenkt wieder seinem Nachwuchs das Vertrauen. „Die Jungs haben es zuletzt mit Bravour gemacht.“ Anpfiff: 14 Uhr.

Nur einer der Verletzten kehrt zurück: Marcel Appiah. Ob der 33-jährige Ex-Zweitligaspieler gleich auf dem Platz steht, lässt Wolf offen. Das gilt auch für die Position im Tor, wo Daniel Bernhardt zuletzt nicht berücksichtigt wurde. Der Trainer wisse noch nicht, ob er in Großaspach wieder auf seinen bislang unumstrittenen Kapitän setzt. Es sei klar kommuniziert, dass Ersatzkeeper Matthias Layer die Chance bekomme, sich zu zeigen. Und: „Matthias hat es zuletzt sehr gut gemacht, er trainiert klasse. Wenn beide auf dem gleichen Leistungsniveau sind, dann sollte man dem Jungen die Chance für die Zukunft geben.“ Klingt, als müsste sich der 35-jährige Routinier wieder mit der Rolle des Zuschauers begnügen.

Wolf erinnert ans Bahlingen-Spiel, als eine Mannschaft mit sieben Spielern aus der eigenen Jugend auf dem Platz stand. „Das Team hatte einen Altersdurchschnitt von 22 Jahren, und damit liegen wir auf dem richtigen Weg.“ Diese Leistung gelte es in Großaspach zu bestätigen. Keine Sorge bereitet Wolf die hohe Belastung, die seine Nachwuchskicker so nicht gewöhnt sind. „Das ist das Angenehme bei den Jungen, sie können laufen und marschieren. Das hat man gegen Bahlingen gesehen, mit welchem Elan und welcher Leidenschaft sie gespielt haben.“ Für den Trainer gebe es nichts Schöneres, als eine „junge, hungrige Mannschaft“.

Wolf erwartet einen Gegner, der in dieser Saison „hinter den Erwartungen zurückgeblieben ist“. Trotzdem hat auch die SG den Klassenerhalt bereits in der Tasche. Dass es deshalb um nichts mehr gehe, sieht der VfR-Coach nicht so. „Bei uns geht es um drei Punkte und Tabellenplätze. Ich will dieses Spiel gewinnen, und so fahren wir nach Großaspach.“ Auch die Tatsache, dass der kommende Gegner enorme Personalprobleme hat, lässt Wolf kalt. „Wir wollen nach 90 Minuten ein Tor mehr erzielt haben als der Gegner.“ Dazu sei dieselbe Herangehensweise wie zuletzt gegen Bahlingen nötig, auch da hätte seine Elf schon das eine Tor mehr verdient gehabt.

„Brauche keinen 18er-Kader“

Und deshalb sieht er keinen Grund, am kommenden Samstag viel zu verändern. Wobei die dünne Personaldecke auch keine großen Veränderungen zulässt. Wie schon in der Vorwoche wird der Kader aktuell keine 18 gesunden Spieler hergeben, die Ersatzbank deshalb nur teilweise besetzt sein. Auch das nimmt Wolf locker: „Ich wechsle sowieso nie mehr als drei- oder viermal. Daher brauche ich den 18er-Kader nicht.“

So könnten sie spielen:

VfR: Layer - Knipfer, Arslan, Schaupp - Volz, Herrmann, Merk - Abruscia, Müller - Bux, Barini.

Man sollte dem Jungen die Chance geben.“

Uwe Wolf, Trainer des VfR Aalen

VfR Aalen will Kristjan Arh Cesen langfristig binden

Kaderplanung. Trainer Uwe Wolf will den Kader des VfR Aalen für die neue Saison weiter verjüngen. „Sehr weit“ sei der Verein auch dank Geschäftsführer Giuseppe Lepore bei der Kaderplanung für die neue Saison, sagt Wolf und verrät jetzt schon: „Wenn wir das alles so durchkriegen, haben wir in der kommenden Saison ein Durchschnittsalter von 23 Jahren im Kader.“

Vertragsverlängerung. Der VfR Aalen hat die Möglichkeit, bei Kristjan Arh Cesen (23) eine Option für neue Runde zu ziehen. Wobei Lepore sagt, dass der VfR derzeit versuche, seinen slowenischen Linksverteidiger „langfristig an den Verein zu binden“. alex

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