Leichtathletik: Lisa Maihöfer wieder DM-Sechste

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Die Gmünderin Lisa Maihöfer läuft im Berliner Hürdenfinale auf Rang 6.

Die Gmünderin sprintet im Berliner Olympiastadion ins Hürdenfinale und verfehlt Bestzeit nur knapp.

Berlin. Déjà-vu-Erlebnis für die im Trikot des SV GO! Saar 05 laufende Gmünder Leichtathletin Lisa Maihöfer: Bei den 122. Deutschen Meisterschaften im Berliner Olympiastadion wurde sie im Finale über 100 m Hürden wie im Vorjahr Sechste. Mit 13,48 Sekunden verfehlte sie ihre erst am 4. Juni in Regensburg erzielte Bestzeit lediglich um acht Hundertstelsekunden.

Auf der günstigen Bahn 4 startete die 23-Jährige im Vorlauf, den allerdings 1,1 m/s Gegenwind etwas ausbremste. Hinter der in 13,42 Sekunden siegenden Regensburgerin Isabel Mayer wurde sie in 13,71 Sekunden Zweite. Insgesamt war das die siebtbeste Vorlaufzeit, was ihr im Finale allerdings die weniger günstige Außenbahn 8 eintrug.

Ihre Reaktionszeit von 0,132 Sekunden am Start war zwar in Ordnung; dennoch kam sie nicht so flott in die Gänge wie die Konkurrenz. Am Ende triumphierte ziemlich überraschend die erst 20-jährige Marlene Meier (TSV Bayer 04 Leverkusen) in 13,15 Sekunden vor der erfahrenen Monika Zapalska (TV Wattenscheid) in 13,21 und der ebenfalls 20-jährigen Leverkusenerin Franziska Schuster (13,32). Die letztjährige deutsche Jugendmeisterin Hawa Jalloh wurde in ebenfalls 13,32 Sekunden Vierte. Dieses gesamte Quartett erzielte persönliche Bestzeiten!

Hinter der 13,33 Sekunden laufenden Isabel Mayer wurde Lisa Maihöfer dann in 13,48 Sekunden Sechste. Tags darauf wurde sie noch in der 4x100-m-Staffel ihres SV GO! Saar 05 an Position 2 eingesetzt. Das saarländische Meister-Quartett unterbot mit 46,29 Sekunden seine Saisonbestzeit um 36 Hundertstel und landete unter 23 teilnehmenden Vereinen auf Platz 12.

Bereits am Freitag war Lisas Bruder Eric Maihöfer (VfL Sindelfingen) im Kugelstoßen der Männer mit 18,38 Metern Elfter geworden. In derselben Disziplin bei den Frauen kam seine jetzige Vereinskameradin Lea Riedel, die früher ebenfalls dem TV Bargau angehörte, bei brütender Hitze mit guten 17,24 Metern auf einen starken fünften Platz. Von Hans Bendl

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