Löwen auf der Suche nach dem Turnaround

Der TSGV Waldstetten gastiert am Samstag (17 Uhr) beim TV Echterdingen

Waldstetten. So groß die Freude über das Erreichen des Achtelfinals im WFV-Pokal beim Fußball-Landesligisten TSGV Waldstetten auch gewesen ist – nach dem 0:5 gegen den Verbandsligisten trat auch ein wenig Ernüchterung ein bei den Löwen. Vor allem gepaart mit dem 1:3 gegen den TSV Köngen zum Ligaauftakt. Man müsse wieder Spaß in die Mannschaft bekommen, sagte Waldstettens Co-Trainer Peter Frömmel nach dem Pokalspiel – und zwar schnell. Denn bereits am Samstag geht es in der Liga weiter. Zur ungewöhnlichen Anstoßzeit, um 17 Uhr, ist die Mannschaft von Mirko Doll zu Gast beim TV Echterdingen.

Der Spaß müsse zwar zurückkehren, doch Frömmel ließ durchblicken, dass er einige Dinge noch einmal ansprechen, vor allem an die Einstellung appellieren werde: „Wenn man merkt, dass man spielerisch gegen den Gegner nicht ankommt, dann muss man eben kämpferisch dagegenhalten. Das war mir in der Partie gegen Ehingen vor allem in der zweiten Halbzeit zu wenig“, so Frömmel.

Nicht mit dabei sein in Echterdingen wird Simon Fröhlich, der mit einer Zerrung auch schon im Pokal ausgefallen war. „Das war uns schon im Vorfeld klar, dass sich nach der langen Corona-Pause solche Verletzungen einstellen werden. Die vielen Spiele im Samstag-Mittwoch-Samstag-Rhythmus machen diese Situation sicherlich nicht besser“, sagt Doll, der am Donnerstag aus dem Urlaub zurückgekehrt ist. Die jüngsten Ergebnisse haben natürlich auch ihm nicht geschmeckt, doch er ist noch weit entfernt davon, Panik zu verbreiten. Stattdessen wies er daraufhin, dass den TSGV in den vergangenen zwei Jahren „in Summe rund zehn erfahrene Spieler“ verlassen hätten. „Wir haben viel Qualität und auch unsere jungen Spieler sind stark – es fehlt häufig aber noch die Erfahrung aus vergangenen Jahren“, schätzt Doll die aktuelle Lage ein. Erschwerend hinzu käme der Erfolg im Pokal, so komisch sich dies zunächst anhört, weil man vor allem die neuen Akteure noch nicht gänzlich hat ins System integrieren können. „Bei solch einer Vorbereitung können die Abläufe doch noch gar nicht stimmen. Wir sind aktuell noch nicht da, wo wir in den vergangenen beiden Jahren schon gewesen sind“, fährt Waldstettens Trainer fort.

Neben Fröhlich wird am Wochenende nach wie vor Liridon Elezaj fehlen, der noch im Urlaub weilt. Doll bleibt positiv gestimmt: „Wir müssen einfach weiter an uns glauben, aber gleichzeitig auch hart an uns arbeiten.“ Am besten schon am kommenden Samstag in Echterdingen.

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