Männer-Staffel der LG Staufen holt erneut Bronze

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Die erfolgreiche 4x100m-Staffel der Männer (v.l.n.r.): Michael Kucher, Tobias Schroth, Julian Abele und Leon Hofmann

Die LG Staufen kann zwar keinen Titel bejubeln, dafür sammeln die Athleten viele Medaillen.

Heilbronn

Durch viele Verletzungsprobleme gebeutelt reiste die LG Staufen nur mit einer kleinen Gruppe zu den Baden-Württembergischen Meisterschaften nach Heilbronn. Obwohl es in diesem Jahr keinen Titel zu verzeichnen gab, war es umso erfreulicher, dass fast jeder Starter der Rot-Weißen mit einer Medaille belohnt wurde. Neben der Vizemeisterschaft für Michael Kucher über 400 Meter holten sich Patrick Hess im Speerwurf, Tobias Schroth über 110 Meter Hürden und die 4x100-Meter-Staffel jeweils Bronze. Auch bei den Frauen sicherten sich Leona Grimm im Speerwurf und Milaine Ammon im Kugelstoßen die Bronzemedaille.

Mehrkämpferin Leona Grimm war wieder einmal in mehreren Disziplinen am Start und glänzte dabei vor allem im Speerwurf. Dort beförderte sie das Wurfgerät im fünften Durchgang auf starke 39,08 Meter. Dies bedeutete nicht nur eine persönliche Bestleistung für die Gmünderin, sondern gleichzeitig auch die Bronzemedaille bei den Spezialisten. Im Weitsprung schaffte sie es nach zwei ungültigen Sprüngen leider nicht in den Endkampf, dafür konnte sie mit übersprungenen 1,55 Metern im Hochsprung zum Abschluss des Tages zufrieden sein. Am Folgetag stand für sie noch 100 Meter Hürden auf dem Plan. Dort qualifizierte sie sich trotz Stolperer für das Finale. Mit 15,16 Sekunden lieferte sie eine neue Saisonbestleistung ab und platzierte sich auf Rang fünf.

Ammon sichert sich Bronze

U20-Athletin Milaine Ammon stellte sich der deutlich älteren Konkurrenz im Kugelstoßen. Hier legte sie nach durchwachsenen Leistungen in den vergangenen Wettkämpfen eine wieder erstarkte Form an den Tag. Mit 14,78 Metern sicherte sie sich als Nachwuchsathletin die Bronzemedaille bei den Aktiven.

Bronze sicherte sich auch Patrick Hess, der in der Vorwoche noch Süddeutscher Meister im Speerwurf wurde. In Heilbronn zog er sich leider im Wettkampf eine Wadenverletzung zu und musste so der Konkurrenz den Vortritt lassen. Dennoch lieferte er unter diesen Umständen mit 66,43 Metern eine gute Weite ab und landete am Ende trotzdem auf dem Podest.

Jeremias Ring verpasste im Hochsprung nur um neun Zentimeter das Treppchen, nach überquerten 1,80 Metern verpasste er die nächsten Höhen leider und musste sich am Ende mit dem sechsten Rang zufrieden geben. Allerdings gehört er ebenfalls noch der Jugend U20 an und wird in den nächsten Jahren noch Zeit haben, sich bei den Aktiven zu beweisen.

Über die Stadionrunde war bis kurz vor dem Start nicht klar, ob Langsprinter Michael Kucher überhaupt antreten konnte, da er seit Mitte der Woche mit starken Darmbeschwerden zu kämpfen hatte. Dennoch stellte er sich der Konkurrenz und erkämpfte sich die Vizemeisterschaft. Den Titel verpasste er nur dabei nur um zwei Zehntelsekunden.

LG-Quartett erneut erfolgreich

Gemeinsam mit Tobias Schroth, Julian Abele und Leon Hofmann ging es für Kucher mit der 4x100-Meter-Staffel der LG Staufen nochmals auf die Bahn. Nachdem die Rot-Weißen in der Vorwoche bereits mit der Bronzemedaille bei den Süddeutschen Meisterschaften überzeugten, durfte sich das Quartett in Heilbronn erneut über Rang drei freuen und damit die nächste Medaille für die LG einsammeln.

Der mitgereiste Ersatzläufer Samuel Hofmann, der als Backup für Kucher vorgesehen war, feuerte das Team mit an. Für Schroth ging es am Folgetag nochmals auf die Bahn, über 110 Meter Hürden qualifizierte sich Samuel Hofmann souverän für den Endlauf. Dort stellte der LG-Athlet mit 16,16 Sekunden eine starke neue Bestleistung auf und belohnte sich durch diese Zeit mit der Bronzemedaille. Im abschließenden 200-Meter-Lauf war dann bei ihm durch die Freude über den erreichten Erfolg etwas die Luft raus, hier wurde er Zwölfter.

Im Rahmen der Meisterschaften wurden auch die WLV-Bestenkämpfe der Jugend U16 ausgetragen. Lara Mayer war hier die einzige Starterin der LG Staufen. Über die 100 Meter stellte sie dabei eine neue persönliche Bestzeit auf, auch im Weitsprung stellte sie sich der Konkurrenz. Dabei verpasste Lara Mayer jeweils knapp eine Top-Ten-Platzierung, war aber insgesamt zufrieden mit ihrer Leistung.

Milaine Ammon sicherte sich ebenfalls die Bronzemedaille.

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