Marie und Paula Fuchs mit internationalen Ambitionen

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Die Schwimmer des SV Gmünd sind wieder im Einsatz.

Die Gmünder Spitzenschwimmerinnen am Wochenende bei Qualifikationswettkämpfen für die Jugend-Europameisterschaften

Schwäbisch Gmünd. Ein Jahr nach den Olympischen Spielen in Tokio, wo der Gmünder Henning Mühlleitner über 400 Meter Freistil als Vierter nur hauchdünn eine Medaille verpasste, stehen im Schwimmsport auch 2022 wiederum eine Vielzahl von hochkarätigen Meisterschaften an. Bislang stehen die von Fukuoka/Japan nach Budapest/Ungarn verlegten Weltmeisterschaften (WM) vom 18. Juni bis 3. Juli und vom 11. bis 21. August die Europameisterschaften (EM) in Rom fest auf der Agenda. Für die Nachwuchstalente stehen die Jugend-Europameisterschaften (JEM) im rumänischen Otopeni/Bukarest vom 5.–10. Juli und das "Summer European Youth Olympic Festival (EYOF)" vom 24. bis 30. Juli in Banská Bystrica/Slowakei an. Der für die Neckarsulmer Sportunion startende Henning Mühlleitner ist vom Deutschen Schwimmverband (DSV) für die WM und die EM bereits nominiert. Und dank der Leistungssteigerungen in den vergangenen Monaten dürfen erfreulicherweise auch Marie und Paula Fuchs vom Schwimmverein Gmünd von internationalen Auftritten träumen. Die 16-jährigen Zwillingsschwestern wurden von den DSV-Bundestrainern in den „Nachwuchskader 2 Beckenschwimmen“ berufen. Damit verbunden ist die Berechtigung zum Start bei diversen Qualifizierungswettkämpfen beispielsweise in Berlin. Magdeburg, Stockholm/Schweden, Eindhoven/Niederlande oder beim O!-Cup in Heidelberg.

Und auf der 50-Meter-Bahn des Schwimmbades im Olympiastützpunkt Rhein-Neckar in Heidelberg dürfen am kommenden Wochenende die beiden Gmünderinnen gleich fünf Rennen bestreiten - Marie Fuchs die 50 und 100 Meter Freistil, die 200 Meter Brust, die 50 Meter Schmetterling und die 200 Lagen, Paula Fuchs die 50 Meter Freistil, die 50 und die 100 Meter Schmetterling sowie die 100 und die 200 Meter Rücken. Zweimal kommt es also zum direkten Schwesternduell. „Wir sind grundsätzlich zunächst einmal auf die Nominierung in den DSV-Nachwuchskader stolz und werten dies als großen Erfolg“, sagt Björn Koch demütig. Der SVG-Trainer will seinen beiden Vorzeigeschwimmerinnen damit jeden Druck wegnehmen: „Die Fuchs-Zwillinge werden die Wettkämpfe in Heidelberg mit großer Freude, aber auch mit starkem Selbstbewusstsein angehen. Und dann wollen wir mal schauen…“. Soll heißen: Bukarest und/oder Banska Bystrica haben Marie und Paula Fuchs durchaus im Blick.

Beim mit attraktiven Geld- und Sachpreisen dotierten Q!-Cup wird es schon in den Vorläufen spannende Wettkämpfe der deutschen und niederländischen Spitzenkräften geben, denn nur jeweils fünf Schwimmer erreichen die Finals, die im Live-Streaming des Sponsors Q-nnect (siehe www.sv-nikar.de) zu sehen sind.

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