Marion Fromberger stürzt in Paris schwer und wird ins Krankenhaus eingeliefert 

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Muss ärztlich versorgt und danach ins Krankenhaus nach Paris eingeliefert werden: Marion Fromberger ist beim Weltcup in Frankreich schwer gestürzt.
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Schock für das Aalener Racingteam: Die 21-jährige Weltcupsiegerin erleidet schwere Verletzungen. Weltmeister Simon Gegenheimer wird Fünfter.

Paris / Aalen

Schock für das Aalener Racingteam: Nach zwei Weltcupsiegen in Folge ist Marion Fromberger beim Training unter dem Eiffelturm schwer gestürzt. Teamkollege und Weltmeister Simon Gegenheimer landet beim Frankreich-Weltcup auf Position fünf und behält damit seine Gesamtführung im UCI-Weltcup.

Einen großen Moment des Schreckens erfuhr das Mountainbike Racingteam am Trocadéro. Marion Fromberger stürzte beim Training auf der Rennstrecke in Paris und musste direkt ins Krankenhaus der Hauptstadt. Fromberger überschlug sich am Wassergraben bei rund 50 km/h Tempo. Die ersten Informationen aus dem Klinikum: 7 Stiche am Bein, 5 Stiche am Arm, 3 im Gesicht, eine gebrochene Hand, ein angerissenes Band am Knöchel und großflächige Hautverletzungen.

Teamkapitän Steffen Thum sagt zum aktuellen Wohlbefinden der 21-jährigen Weltcupsiegerin: „Nach den ersten Untersuchungen sind wir einfach nur froh, dass Marion keinerlei Verletzungen am Kopf und der Wirbelsäule hat. Schürfwunden, Nadelstiche und selbst die vermutlich gebrochene Hand sind schmerzhaft, aber Marion wird wieder genesen. Das ist das Wichtigste“, sagt Thum zum Sturz seiner Topfahrerin. Marion Fromberger ist aktuell in München und wird bei verschiedenen Spezialisten untersucht, erst im Anschluss wird man sagen können, ob die Deutsche dieses Jahr nochmals an den Start gehen kann oder erst 2023 wieder ins Renngeschehen eingreift.

Der Weltcup unter dem Eiffelturm ging weiter und es wurden Sieger auf den Treppen des berühmten Trocadéro gekürt. Bei den Herren schlug erneut der deutsche Felix Klausmann zu, der den Lokalmatadoren und Mehrfach-Weltmeister Titouan Perrin-Ganier auf Platz zwei verwies. Simon Gegenheimer fuhr ein gutes, wenn auch für ihn eher passives Rennen und landete am Ende auf Platz fünf. Dieser sicherte dem Weltmeister jedoch den Behalt der Weltcup-Gesamtführung.

Die Rennstrecke hatte es in sich. Nicht nur mit dem technisch schwierigen Wassergraben, sondern auch konditionell war der Anstieg hoch zum Trocadéro und eine sehr lange, breite Zielgerade eine Strecke, die für die Show konzipiert wurde. Gegenheimer kommentierte bei der Pressekonferenz seine Leistung als absolut auf Kurs: „Ich fühle mich gut, kam direkt aus dem Trainingslager in Südtirol nach Frankreich und habe meinen Fokus.

WM in Barcelona im Blick

Es gibt noch ein Rennen, die ich 2022 gewinnen möchte. Gelingt mir das am 2. Oktober, dann kann ich sagen, es war eine perfekte Saison“, so die Nummer eins des Weltcups mit Blick auf die Titelverteidigung bei den Weltmeisterschaften in Barcelona.

Davor wird Gegenheimer jedoch noch ein Rennen in Winterberg bestreiten, aus dem Training heraus und mit nicht vollem Risiko. „Marions Horrorsturz zeigt, dass bei allem Training und Können unser Sport auf Profiniveau riskant ist. Man muss immer fokussiert bleiben und ich versuche diesen Fokus, gemeinsam mit meinem Racingteam, bis zu den Weltmeisterschaften zu behalten. In Winterberg werde ich starten, hart in die Pedale treten, aber nicht all-in in Sachen Risiko gehen“, so der mit 33 Jahren erfahrene Weltmeister Simon Gegenheimer.

Weltmeister Simon Gegenheimer landet in paris auf Platz fünf.

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